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Volbeat – Beyond Hell Above Heaven

Autor: Karsten

 

Wollte ich mich doch immer gegen Kommerz wehren und stets Bands boykottieren die alle toll finden, dachte ich immer das wäre mir bei VOLBEAT gelungen. Nun ist es passiert, dass ich eine CD in den Händen halte, bei welcher die Stimme doch verdammt einprägend ist. Auch habe ich mich erschrocken, bei der Feststellung, wie viele Songs ich eigentlich von Volbeat kenne und muss zugeben, das das boykottieren mal so gar nichts gebracht hat. Also gut, worum geht es bei Volbeat, für all die die Volbeat echt noch nicht kennen. Volbeat ist eine Heavy-Metal-/Rockabilly-Band aus der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Ihr Stil wird häufig als „Elvis-Metal“ bezeichnet, da die Stimme des Sängers Michael Schøn Poulsen oftmals mit der von Elvis Presley verglichen wird. Bislang veröffentlichte die Band vier Alben und zwei DVDs. Der Bandname stammt von dem Album Vol.Beat der Band Dominus, in der Michael Poulsen vor der Bandgründung von Volbeat gespielt hat.
Kommen wir zur CD. Der erste Song klingt gleich typisch nach Volbeat, gute Laune, Elvis, Rock und animiert gleich mal zum tanzen. Die bekannten fetten Gitarrenklänge dominieren den Song, der in seiner Machart allerdings etwas vom „Standard“ abweicht – wo die Strophen Tempo machen und von einem treibenden Schlagzeug getragen werden. Wie gesagt alles in allem hab ich sofort Bock zu tanzen, wenn ich diesen Song höre. Heaven Nor Hell macht da keine Ausnahme, wenn da nicht die Mundharmonika wäre. Die letzte Band die ich gehört habe die ein solches Instrument verwendet hat, war Ministry. Die haben immer sehr krasse schnelle harte Musik gehabt und dort war die Mundharmonika immer ein ruhiger Gegenpart. Volbeat haben es wunderbar verstanden Rock und Mundharmonika zu kombinieren wieder einmal einen Song geschrieben, der sich nach dem ersten mal hören, ins Hirn brennt. Kommen wir jetzt zu meinem neuen Lieblingssong, Who they are. Wenn man den Gesang weg lässt, hört sich das Ding an als wenn es aus der Feder von Slayer, Metallica oder Machine Head stammen würde. Hammer. Selten so ein geiles Stück gehört. Kommt sofort auf meinen MP3-Player. Kommen wir kurz und knapp zu meinem Fazit: Dafür das ich nie was von Volbeat kennen wollte, kenn ich verdammt viel. Und das ist auch gut so. Das neue Album geht mal verdammt steil und gehört in jede Sammlung. Glatte 8/10 Punkten.

www.volbeat.dk/2/index.php

1. The Mirror and the Ripper – 4:01
2. Heaven Nor Hell – 5:23
3. Who They Are – 3:43
4. Fallen – 5:01
5. A Better Believer – 3:25
6. 7 Shots – 4:45
7. A New Day – 4:07
8. 16 Dollars – 2:49
9. A Warrior’s Call – 4:24
10. Magic Zone – 3:52
11. Evelyn – 3:30
12. Being 1 – 2:22
13. Thanx – 3:43

 

 

 

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