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The Prodigy – Invaders must Die

Autor: Karsten

 

 

Endlich es ist soweit, Prodigy sind zurück mit Ihrem Album INVADERS MUST DIE welches das fünfte Album der Band ist. Und soviel kann ich jetzt schon sagen, das warten hat sich gelohnt. Und wie es sich gelohnt hat. Aber kommen wir jetzt endlich mal zum wesentlichen.

Das gute Stück starte mit dem gleichnamigen Albumtitel. Leichte sanfte sich immer wieder steigernde Bässe eröffnen den Song. Hier und da kommt ein Keyboard Sample dazu, welches auch gut aus den guten alten Zeiten sein könnte. Nach 50 Sekunden wird dem Hörer noch sagt welche Band er da hört und dann geht es richtig los. IMD könnte von der Schnelligkeit und der Härte gut ein Stück sein welches zu den Zeiten der ersten Drei Alben entstanden ist. Es wird schnell die Richtung klar die dieses Album einschlagen wird. Salop gesagt, mitten in die Fresse und mit 5 Min auch der zweit längste Song auf dem Album. Das Outro klingt ein wenig nach C64 Sound aber das passt auch irgendwie wunderbar rein.

Im zweiten Song “Omen“ zögert Keith Flint auch nicht lang und schreit gleich mal Omen ins Mirko und der quietschiege C64 Sound setzt wieder ein. Dicht gefolgt von einer Wand von Bässen die mich beinahe umgehauen haben. Hier wird sehr viel mit Pitsching gearbeitet was auch wieder wie die Faust aufs Auge passt. Besonders gut gefällt mir das Xylophon in der Mitte des Songs. Herrlich.

“Thunder“ der dritte Song auf der Platte kommt sehr basslastig daher und erinnert ein wenig an das gute alte “ Out Of Space.“In diesem Song gehen wir weg vom quitschigen hellen Sound und wieder hin zu düsteren hämmernden Sound der immer wieder unterbrochen wird vom Ruf “THUNDER.“ Auffällig hier bei, der verdammt klaren Gesang entweder von Maxim oder Keith, das konnte ich noch nie aus einander halten. Mal was neue und es ist auch sehr gut geglückt.

Mein Fazit: Invaders Must Die ist endlich wieder Prodigy so wie ich sie kenne, so wie ich sie liebe und so wie ich sie gern höre. Vergessen ist die in meinen Augen, Albumentgleisung “Always Outnumbered, Never Outgunned.” IMD ist zwar nicht so hektisch wie die Vorgänger aber sie macht verdammt viel Spaß zu hören. Und man sollte sie laut hören damit man Spaß hat. Es stimmt mal wieder alles bei Invaders Must Die und ich wage mich so weit aus dem Fenster zu behaupte das das Wunderkind aus England mit dieser Scheibe seinen zweiten Frühling erleben wird und an Erfolge der ersten drei Alben anschließen wird. Zu gönnen wäre es Ihnen. Ich gebe hierfür eine glatte 9/10 Punkten.

Tracklist:
Invaders Must Die
Omen
Thunder
Colours
Take Me To The Hospital
Warriors Dance
Run With The Wolves
Omen Reprise
Worlds On Fire
Piranha
Stand Up
Black Smoke
Fighter Beat

www.theprodigy.com

www.myspace.com/theprodigy

 

 

 

 

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