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The Cranberries – Roses

 

Autorin: Maren

 

 

Es scheint mir fast eine kleine Ewigkeit her, als die Cranberries für mich ein aktuelles Thema waren. Gehörten sie zugegebener nie zu meiner Top Ten, so begleiteten sie mich dennoch musikalisch immer ein wenig und gehörten doch irgendwie auf einige Mix Tapes, seitdem sie mich live auf einem Festival völlig überraschend einfach umhauten. (Ein MixTape ist übrigens ein lang vergessenes Medium, welches es vor I-Phones, MP3 und Co gab)

Nunmehr ist es fast 9 oder 10 Jahre her, das The Cranberries ihre Trennung bekannt gaben, welche aber durch Acoustic-Tour 2009 und Reunion Tour 2010 nicht wirklich lange anhielt. Und nun am 24. Februar 2012 erscheint ihr neues Studioalbum „Roses“ was wieder zusammen bringt, was anscheinend zusammengehört. Diese kleine E-Mail Mitteilung freute mich persönlich schon ein wenig und ich wurde sofort neugierig, ob die Band noch immer für ihren Sound steht und sich dennoch weiter entwickeln konnte. Denn wer möchte ein aufgewärmtes „Zombie“?!

 

Die Stimme von Dolores O’Riordan ist bekannter weise der Hammer. Da kann man nichts weg oder gar schlecht reden. Diese Stimme untermalt von Gitarrist Noel Hogan, seinem Bruder Mike am Bass und Drummer Fergal Lawler mit frischen Ideen und Melodien in Zusammenarbeit mit ihrem alten Freund und musikalischen Partner Stephen Strett (The Smiths, Blur, Kaiser Chiefs) ergibt das neue wundervolle Album „Roses“.

Ich möchte die einzelnen Songs gar nicht zerreden oder im Detail auseinander nehmen, denn das Album macht Freude. Die Songs auf „Roses“ klingen frisch, leicht und reißen einen mit in die Welt der Cranberries. Sie gehen unter die Haut, lassen einen mit wippen, mitsingen und lassen einen einfach gute Musik genießen. Hier stimmt das gesamte Arrangement –egal wie seicht oder tiefgreifend das Thema auch seien mag. Mir gefällt es schlicht gesagt und der ein oder andere Ohrwurm stellte sich ein.

Mein einziges Manko wäre allerdings, dass es zum Ende hin etwas zu seicht wird. Mir sagen die schnelleren Sachen halt mehr zu. Doch Geschmäcker sind ja zum Glück unterschiedlich.

 

Meine Favoriten sind die erste Singleauskopplung „tomorrow“, sowie „raining in my heart“, und “Schizophrenic Playboy”.

Fazit: Ich hoffe das Album wird gut von Fans und anderen Musikliebhabern angenommen und entsprechend honoriert – verdient hätte sie es. Mir hat „Roses“ zugesagt und ich denke es hat eine Chance auf dem heutigen Markt. 8/10 Punkten.

 

Tracklist:

 

1. Conduct

2. Tomorrow

3. Fire & Soul

4. Raining In My Heart

5. Losing My Mind

6. Schizophrenic Playboy

7. Waiting In Walthamstow

8. Show Me

9. Astral Projections

10. So Good

11. Roses

 

www.cranberries.com

 

www.vertigo.fm

 

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