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The BossHoss – Low Voltage

Autor: Karsten

 

 

Als ich vor kurzen auf dem Reload Festival The BossHoss live gesehen habe, war ich mal wieder so von den Socken, dass ich beschlossen habe mir das neuste Werk der Cowboys zu Gemüte zu führen. Low Voltage.

Als sich am 8. Dezember 2008 der Vorhang im Admiralspalast in Berlin hob, begann ein ganz neuer Abschnitt in der BossHoss History. Es war die Premiere von LOW VOLTAGE: The BossHoss wie man sie noch nie zuvor gehört und gesehen hat. Mit 20 Streichern und Bläsern und allen BossHoss Klassikern in neuen Arrangements.

Das Ganze gibt es jetzt auch auf CD / DVD zu begutachten und es macht Spaß es zu sehen und zu hören. War ich immer etwas kritisch was solche Projekte mit Bläsern und Streichern angeht, muss ich sagen, das The BossHoss mal alles richtig gemacht haben. Hier passt einfach alles zusammen. Musikalisch braucht man zu The Boss Hoss ja nichts sagen, kennt ja jeder von uns, spätestens seit LIKE ICE IN THE SUNSHINE. Aber mit Bläsern und Streichern klingt das alles einfach nochmal alles viel fetter.

Was das Werk aber so besonders macht, sind die neuen Arrangements der altbekannten Songs, die unplugged und mit Orchesteruntermalung eine extreme Aufwertung erfahren haben – und das bei Songs, die auch zuvor schon jedem Hörer den A**** zu versohlen in der Lage waren.
„I Say A Little Prayer“, „Stallion Battalion“, „Shake And Shout“ und „Last Day“ sind zwar bekannte Mitglieder des Boss-Hoss-Repertoires, allerdings entsteht hier der Eindruck, dass den Songs eine Low-Voltage-Behandlung auch ruhig schon früher hätte widerfahren können. Besser geht’s im Grunde gar nicht mehr.

Wie immer bei den Alben von THE BOSSHOSS gibt’s „Low Voltage“ auch als Luxuspackung mit DVD. Ihrem fünften Album liegt der erste Low-Voltage-Auftritt der Band im Berliner Admiralspalast bei. Vor vollem Haus und in sehr stilvollem Ambiente sind die Cowboys hier samt der beiden sie unterstützenden Ensembles zu sehen und zu hören. Einmal mehr überzeugen die Glorreichen Sieben auf ganzer Linie und liefern, passend zu den ersten wirklich warmen Tagen, ein Album für den Sommer. Yee-haw! Das gibt mal glatte 9/10 Punkten

Disk: 1
1. Stallion battalion
2. Have love will travel
3. Rodeo queen
4. Shake & shout
5. Go! Go! Go!
6. Rodeo radio
7. Close
8. I say a little prayer
9. Break free
10. Mary marry me
11. Gay bar
12. Remedy
13. Sugarman
14. No one knows
15. Last day

Disk: 2
1. Remedy
2. Monkey business
3. Rodeo queen
4. I’m on a high
5. Drowned in Lake Daniel
6. It’s not unusual
7. Rodeo radio
8. Sugarman
9. Mary marry me
10. Gay bar
11. Shake & shout
12. Stallion battalion
13. Jesus built my hotrod
14. Early morning rain

 

 

 

 

 

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