MENÜ
Suchen

Stahlmann – Stahlmann

Autorin: Maren

 

Die „ Neue Deutsche Härte“ kann man wohl als die Musikrichtung beschreiben, welche von der breiten Masse sicherlich als erstes mit Rammstein assoziiert wird. Dabei wissen Fans dieses Musikgenres genau, wie viele gute Bands hier ansässig sind. Eine davon könnte die junge Band Stahlmann werden – oder ist sie es schon?
Doch da wir davon ausgehen, dass nicht nur eingefleischte Fans wissen wollen, um wen sich das heutige Review handelt, lassen wir euch via Presstext die Biographie von Stahlmann etwas näher bringen, um einen ersten Eindruck zu erlangen:

„Ihr Element ist der Stahl – mit all seinen Eigenschaften wie Härte, Unverformbarkeit und hohe Beständigkeit.
Sie repräsentieren eine neue Generation harter, deutschsprachiger Musik und entwickeln jene martialisch-kraftvolle Spielart weiter, die Mitte der 90er als sogenannte „Neuen Deutschen Härte“ mit Vorreitern wie DIE KRUPPS oder OOMPH begann und etliche Jahre später von RAMMSTEIN perfektioniert wurde.
Mit STAHLMANN aus Göttingen tut sich nun eine neue Generation deutschsprachiger Musik auf. Die erst 2008 gegründete Formation schürt harte Industrial-Klänge, stoische Metal-Rhythmen und eingängige, intensive Gothic-Melodien zusammen in ihrem Hochofen ein und schmiedet daraus das handwerklich hochwertige Grundmaterial für ihre charakterstarke Musik. Plakative Texte, eine tiefe, markante Stimme und eine spektakuläre Optik formen STAHLMANN zu einem wiedererkennungsstarken Newcomer – mit Erfolg: bereits ihre Debüt-EP „Herzschlag“ stieg in die Top 20 der Deutschen Alternative Charts und hielt sich dort vier Wochen lang.
Über 150 Konzerte, darunter große Auftritte mit Bands wie IN EXTREMO oder DORO, hat die junge Formation in ihrer Karriere bereits absolviert.
Ihren professionellen Feinschliff erhalten STAHLMANN dabei von namhaften Mitstreitern. Die treibende Rhythmusproduktionsstätte formiert sich aus Schlagzeuger O-Lee (DIE SCHRÖDERS) und Bassist Dirk (ex-ENGELHAI). Die Produktion des im Herbst 2010 erscheinenden Debüt-Albums ging in den namhaften Horus Sound-Studios (u.a. GUANO APES, HIM, DONOTS) vonstatten.
Live bieten STAHLMANN neben ihrer kantigen Musik zudem ein eindrucksvolles Erscheinungsbild. Ihre silbernen Gesichter und Oberkörper spiegeln den stahlharten Klang ihrer Musik wider und verleihen einer neuen Generation harter, deutscher Rockkultur ihren finalen Glanz.“

Soweit zu dem „wem“. Kommen wir zum „was“ und somit dem gleichnamigen Album „Stahlmann“.

Große Problematik für mich ist bei diesem Genre, dass ich immer andere Bands, wie Rammstein, Megaherz, Eisbrecher und Co. im Hinterkopf habe. Eigentlich totaler Blödsinn, denn genau betrachtet, ist eine Musikrichtung nun einmal ein Musikrichtung und z. B. Metall klingt – übertrieben gesagt – für den Aussenstehenden auch immer gleich. Seltsam, das man hier umso mehr darauf achtet.

Natürlich erwartet euch deutschsprachige Musik mit stampfenden Rhythmus und bestimmenden Gitarren. Wobei hier eine gute Mischung zwischen ruhigeren Nummern und dem typischen NDH Song vertreten ist. Man meint einen Hauch mehr Industriell zu haben, was einen eigenen Touch verleiht.
Schön auch, dass auf die „extrem deutliche und übertriebene deutsche Aussprache“ verzichtet wird. Denke das wäre auch problematisch, um nicht gleich als Kopie zu gelten. Textlich ok und platt gesagt, was man halt erwartet.

Fazit: Stahlmann hat die Musik nicht neu erfunden aber ich denke das Gesamtpaket ist ok und hat seine Berechtigung auf diesem Musikmarkt. Aus den Jungs kann was werden. Ich meine sogar den einen oder anderen Song gehört zu haben, welcher Tanzflächen füllen kann. Mein Tipp: Rein hören! 5 ½ von 10 Punkten

Tracklist:

01. Willkommen 3:09
02. Stahlmann 2:20
03. Hass Mich…Lieb Mich 3:04
04. Teufel 3:51
05. Marschieren 3:45
06. Auf Ewig 3:42
07. Kaltes Herz 3:00
08. Mein Flehen 3:42
09. Stahlwittchen 2:44
10. Kokain 2:37
11. Letzter Vorhang 3:56

Mart – Gesang
Alex – Gitarre
Tobi – Gitarre
Dirk – Bass
O-Lee – Schlagzeug

www.myspace.com/stahlmannmusik

 

 

 


Kommentar verfassen