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Skindred – Herford, X , 15.02.2014

Weil meine Kollegen Janine so von Skindred schwärmte (https://www.heldenverlag.de/skindred-hamburg-markthalle/) und ich sie nur kurz auf dem Reload Festival gesehen habe, wollte ich sie mir mal ganz in Ruhe geben. Und ich kann euch sagen, es lohnt sich. Ich hab immer noch die Chöre im Ohr die FACEBOOK FACEBOOK singen, aber dazu später mehr.

Pünktlich um halb acht, traf ich in Herford am X ein und hatte ganze 10 Minuten Zeit, bis die erste Vorband auf die Bühne kam. Maplerun , für mich komische Musik, alles eher ruhig gehalten. Dennoch machten sie ihren Job gut und berücksichtigt man, dass sie die erste Band des Abend waren, sie wohl fast keiner kannte und sie als erstes raus mussten alles gut.

Es folgten Soil. Fragte ich unwissend meine Begleitung: „Muss man die kennen?“  Weiß ich jetzt: Müssen nicht, aber man sollte. Gute Laune Rock aus den Staaten der ordentlich ins Ohr ging. Spätestens als der Song HALO angespielt wurde und Skindred mit auf die Bühne kamen und sich  der Sänger von Soil ins Publikum mischte, stand das X Kopf. Alle Mitglieder der drei Bands gröhlten abwechselnd ins Mikrofon und am 2. Schlagzeug, durfte jeder Mal ran. Ein buntes Treiben, aber es war nett anzusehen.

Kurz umgebaut und dann folgte auch schon der Imperiale Marsch als Intro und Skindred kamen auf die Bühne. Von da an gab es nur noch einen auf die Mütze. Das Publikum machte bedingungslos das was der Sänger wollte und schon nach dem zweiten Song begannen die Leute mit Pogo. Das gefiel dem Sänger so gut, er musste gar nicht wie sonst, beleidigend werden. Was er sonst auch mal ganz gerne macht, wenn das Publikum zu leise ist oder nicht so mitmacht wie er das gerne hätte. Herford weiß einfach wie man feiert und abgeht. Bei den aktuellen Hits wie „Ninja“ oder „Kill the Power“, dachte ich kurz, das X würde gleich einstürzen, so gut war die Stimmung.

Der Schmunzler des Abends war für mich die Tatsache, dass Sänger auf der Bühne wohl doch mehr mit bekommen, als bisher allgemein angenommen. Wagte es doch eine junge Dame rechts neben der Bühne mit Ihrem Handy zu spielen. Sowas gefällt wohl keinem Künstler, so auch nicht dem guten Benji Webbe und so bat er sie höflichst „PUT YOUR HANDY DOWN. COME ON. LISTEN TO THE BLACK MAN. PUT YOUR HANDY DOWN.“ und weiter sollte es mit der Party gehen. Doch weit gefehlt. Die junge Dame freute sich persönlich angesprochen zu werden und fummelte weiter mit dem Handy rum. Ob Facebook sofort informiert werden sollte? Benji  schaute im im Gegenzug immer wieder rüber. Nach Beendigung des Songs ging er nochmal zu ich hin und wollte wissen was sie da so wichtiges am Handy machen müsse. Sie war tatsächlich bei Facebook unterwegs. OMG! Das findet kein Künstler witzig, fragte noch nach Ihrem Namen und forderte dann das Publikum auf, sie bei Facebook zu adden, sie schien es nötig zu haben. Es folgte das alte Spiel, Sänger singt vor, Publikum singt nach und um die Stimmung zu Retten sang Benji  „Facebook, Facebook“ und zeigt dabei immer wieder auf das Fräulein. Ich persönlich finde so etwas sehr respektlos gegenüber einer Band aber wie konnte es anders sein, das Mädel feierte sich auch noch selber.

Naja die Stimmung brach zum Glück davon nicht ab und so wurde weitergefeiert. Es folgten noch diverse Songs die für gute Stimmung sorgten, bevor wir zum „New Port Helicopter“ kamen. Jeder der nicht weiß was gemeint ist einfach hier klicken:

Somit endete dieses Konzert und ich muss sagen schönes Ding. Echt Klasse. Ich kann Skindred nur jedem wärmstens empfehlen. Hier ist alles vertreten, Pogo, Pit und gute Laune. Geht hin Leute und genießt die Musik und postet NACH DEM KONZERT eure Begeisterung.

Danke auch nochmal an dieser Stelle an FKP Skorpio für die Möglichkeit, das ich dabei sein durfte.

 

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