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Silbermond

Autorin: Ramona

 

25.11.2009

Pressegespräch – Pier 2 / Bremen

 

Ja, Andreas und ich haben wohl den gleichen Friseur 🙂

 

Bereits im Vorgespräch mit den anderen  Journalisten (u. a. RTL, Bild, Radio Bremen) wurde klar, dass wir mit unserem jungen und noch recht unbekanntem Heldenverlag noch zu den kleinen Fischen gehören. Dies wurde uns freundlicherweise von dem charmanten Mitarbeiter der Zeitung mit den vier Buchstaben auch offensichtlich zu verstehen gegeben … Aber was soll’s!  Wir waren schließlich dabei und hatten das Glück Stefanie, Johannes, Thomas und Andreas gegenüber zu sitzen und ihnen Fragen zu stellen. Die vier Künstler gaben sich sehr natürlich, locker und freundlich. Stefanie lächelte und auch die anderen überzeugten durch ihre Bodenständigkeit. Gleich zu Beginn machte eine der anwesenden Fotografinnen eine äußerst unpassende Bemerkung zu Stefanies Outfit. Abwertend sagte sie „Oh, weiße Schuhe zu einem schwarzen Outfit“. Aber damit nicht genug! Wie ihr im anschließenden Gespräch lesen könnt, wurden teilweise äußerst geschmacklose Fragen gestellt, aber was sollte man anderes erwarten … An dieser Stelle viele Grüße an die bereits oben genannte Zeitung – besonderes an den arroganten Typen mit dem lilafarbenen Oberteil, du bist ganz toll! Stefanie & Co. ließen sich weder provozieren, noch aus der Ruhe bringen. Ehr im Gegenteil, sie nahmen vieles mit Humor. Das zeigt wohl, dass sie diese Art von Gespräch bereits öfters erlebt haben …

 

Johannes, Stefanie, Andreas und Thomas

 

Aufgewachsen sind die vier Talente in der Kleinstadt Bautzen. 1998 kam es durch einen Bandwettbewerb zur Gründung. Darauf folgten viele Gigs und 2004 war es dann endlich soweit – der langersehnte Plattenvertrag wurde unterschrieben und das Debutalbum „Verschwende deine Zeit“ veröffentlicht. Mit ihrer Single „Symphonie“ gelang den dato unter 20 Jährigen der absolute Durchbruch. Ihr zweites Album „Laut gedacht“ und die zugehörige Singleauskopplung  „Das Beste“ katapultierten 2006 von 0 auf Platz 1 der deutschen Charts. In Folge durfte sich die Band über viele Preise und Auszeichnungen freuen. Nach ihrer mehr als verdienten Pause im Jahr 2007, starteten sie 2008 mit ihrem Album „Nichts passiert“ wieder voll durch. Ihre aktuelle Single „Krieger des Lichts“ begleitet uns täglich im Radio und ist ein absoluter Ohrwurm. Am 06.11.09 wurde Silbermond bei den MTV Europe Music Awards zum „Best German Act“ gewählt. Was kann man zu einer solchen Karriere sagen? Mir fällt nur eins ein: Wahnsinn, wir können wirklich stolz auf sie sein!

 

Ein Traum für unsere Leserin Ann Katrin wird wahr, sie trifft ihre Stars hautnah.

 

 

Nach einem freundlichen „Hallo“, ging es auch schon los!

 

WEIHNACHTEN UND SYLVESTER RÜCKEN IMMER NÄHER. WAS HABT IHR SCHÖNES VOR?

 

Stefanie: Wir sind bis zum 20. Dezember auf Tour und somit noch viel unterwegs. Es wird wohl so sein, dass wir am 20. in Berlin aus unserem Bus fallen und dort nach Geschenken gucken. Danach geht es nach Bautzen zu unseren Familien. Am 24. treffen wir uns dann traditionell in einer Bar und Sylvester müssen wir mal schauen. Wir bewerten das auch nicht so über. Das werden wir spontan entscheiden.

 

WENN MAN EURE ENTWICKLUNG VON 2003 BIS JETZT VERFOLGT HAT, SEID IHR SO ERWACHSEN GEWORDEN. WAS SAGT IHR DAZU?

 

Thomas: Ich denke, dass das ein ganz natürlicher Prozess ist. Als wir unsere erste Platte aufgenommen haben, waren wir gerade mal um die 20 Jahre alt und da ist es ganz normal, dass man auch reift. Wir sind viel rumgekommen und waren viel auf Tour. Somit ist es nicht nur musikalisch, sondern auch menschlich so, dass man sich weiterentwickelt. Was ja auch nicht negativ ist.

 

MERKT MAN DAS AUCH AN DER MUSIK?

 

Andreas: Ja, es wäre schließlich schade, wenn nicht. Wir sind froh über die Schritte die wir machen, dies merkt man zum Beispiel auch im Studio. Auf einige Sachen wäre man vor drei Jahren vielleicht nicht gekommen. Man geht manchmal zurück zu einfachen Sachen und denkt dann wieder um die Ecke.

 

HAST DU EIN BEISPIEL DAFÜR, WAS DU HEUTE ANDERS MACHST?

 

Andreas: Man hat jetzt keine Scheu mehr vor einfachen Rhythmen oder Moves. Früher dachte man sich „um Gottes Willen, das ist zu einfach“. Jetzt betrachtet man die Dinge von weiter weg und sieht nach vorne. Man denkt nicht mehr so kompliziert.

 

EINFACH IST MANCHMAL ALSO BESSER?

 

Andreas: Ja, manchmal ist einfach besser.

 

Stefanie: Und manchmal auch mutiger! Bei diesem Album hatten wir auch mehr Mut mit anderen Künstlern zusammen zu arbeiten. So war es eine riesige Bereicherung mit Künstlern wie Jan Delay oder Xavier Nadioo zusammen zu arbeiten.

 

WIE IST DAS MIT DEN ÜBERNACHTUNGEN, WÄHREND DER TOURNE. SCHLAFT IHR IN LUXURIÖSEN HOTELS, WO NACH DEN GIGS HÜBSCHE FRAUEN UND MÄNNER, ODER FANS AUS DEM PUBLIKUM  AUF EUCH WARTEN?

 

Stefanie: Ja, genau so ist es. Du merkst, sicherlich schon an der Ironie deiner Frage, dass das ein Scherz war. Also uns macht das Tourleben total viel Spaß. Wir schlafen in einem Nightliner, in dem unser ganzes Zeug verstaut ist. Es ist sozusagen gemütlich eng, aber es macht auch viel Spaß, da wir abends noch zusammen sitzen können. Zwischendurch ist ein Tag im Hotel auch mal ganz nett, um einfach mal in der Badewanne liegen zu können und zu entspannen, da das Tourleben auch körperlich anstrengend ist. Es ist schon luxuriös für uns so einen Bus zu haben, da es auch nicht für jede Band möglich ist.

 

IHR SEID TEILWEISE 6 – 8 WOCHEN GEMEINSAM IM BUS UNTERWEGS. IST ES DANN NICHT SO, DASS MAN SICH GEGENSEITIG AUF DIE NERVEN GEHT?

 

Andreas: Wir haben eine super Crew und das ist auch wichtig, da es im Bus schon eng ist. Wenn einer im Gang steht und man vorbei muss, berührt man sich, oder man muss sich ducken.

 

Stefanie: Stimmt, da habe ich die perfekte Größe.

 

WIE GROSS BIST DU DENN?

 

Stefanie: 1,67 cm.

 

WAS WISST IHR DENN ÜBER BREMEN UND WAS KENNT IHR HIER?

 

Thomas: Hier kommt ja eine super Gruppe her, die Bremer Stadtmusikanten, die wir schon seit unserer Kindheit kennen. Außerdem kennt man natürlich das Becks-Bier. Wir waren auch schon öfters hier. Heute spielen wir bereits das zweite Mal im Pier 2 und haben auch schon im Aladin gespielt. Die Stadt ist uns auf eine bestimmte Art vertraut. Aber was wir am besten finden, ist hier Konzerte zu spielen. Als wir beim letzten Mal in Bremen waren, vielleicht lag es auch daran, dass die Bremer gerade in der Champion League gewonnen hatten, war das Publikum super drauf.

 

GEHT IHR HEUTE ABEND NOCH AUF DIE PISTE?

 

Thomas: Nein, wir fahren weiter. Morgen geht’s nach Potsdam zur Bambiverleihung.

 

IHR HABT GERADE SCHON DAS BREMER PUBLIKUM ANGESPROCHEN. WAS IST DAS BESONDERE AN DEN BREMERN?

 

Stefanie: Als wir bereits im Mai hier waren, fing es in Strömen an zu regnen. Also es hat wirklich richtig geschüttet und draußen hatte so wie heute eine richtig lange Schlange gestanden. Stell dir mal vor, du stehst da, klitschnass, was würdest du machen? Ich glaube man hatte erstmal tendenziell ein bisschen schlechte Laune!? Aber die Leute waren sehr gut drauf und hatten super Laune, obwohl es ja anders hätte sein können und das wissen wir schon sehr zu schätzen! Das war wirklich  cool und das werden wir auch so schnell nicht vergessen.

 

WAS IST HEUTE ABEND DAS BESONDERE FÜR EUCH, WAS WOLLT IHR RÜBER BRINGEN, WAS MUSS ES GEBEN?

 

Stefanie: Spaß muss es geben!

 

Thomas: Auf jeden Fall! Für uns als Band und als Menschen ist es wichtig Spaß zu haben. Auf der einen Seite, wollen wir den Menschen unsere inhaltlichen Anliegen mitteilen, aber auch Freude transportieren. Es bedeutet uns immer viel,  das Konzert nicht allein zu spielen, sondern das Publikum mit einzubinden.

 

WAR ES SCHON MAL SO, DASS MAN SICH WÄHREND EINES KONZERTES DACHTE „DAS PUBLIKUM GEHT GAR NICHT“ ?

 

Andreas: Nein, also das Publikum war bis jetzt noch die doof.

 

DARF MAN NICHT SAGEN, NE?!

 

Andreas: Nein, also die Leute kommen zu uns und wir sind ja dafür da, um sie zu unterhalten. Manchmal ist es ja einfach so, dass man selbst nicht so gut drauf ist und nicht das beste Konzert spielt.

 

WIE IST DAS FÜR EUCH, DASS DER DRUCK MIT DER ZEIT IMMER GRÖSSER WURDE? IHR SEID JA SCHLIESSLICH PERMANENT IMMER BEKANNTER UND POPULÄRER GEWORDEN.

 

Stefanie: Es ist natürlich so, dass dieser Druck da war, aber wir haben uns nach der dritten Platte Zeit genommen, um bestimmte Sachen nachzuholen, was zum Beispiel die Familie und Freunde angeht. Wenn man viel weg ist, verpasst man auch viel. Wir dachten, dass es nach dieser Pause leicht wäre neue Songs zu schreiben, aber so war es überhaupt nicht. Es kamen viele Leute auf uns zu, die sagten, dass die neuen Sachen bestimmt wieder toll werden. Wir dachten dann  „Oh Gott, wie kann man jetzt schon so viel von uns erwarten, obwohl wir noch gar nicht angefangen haben?!“. Dann kam natürlich auch der Anspruch an sich selbst dazu, da man sich als Musikerin und auch textlich weiterentwickeln möchte. Beides hat monatelang überhaupt nicht miteinander funktioniert und so war es so, dass wir lange überhaupt keinen Song schreiben konnten. Es war eine ganz furchtbare Zeit, das muss man wirklich ehrlich sagen. Dennoch, als wir da wieder rausgewachsen sind hat uns das auch unheimlich zusammen geschweißt. Wir sagten uns einfach „wir tun so, als wären die anderen Platten nicht gewesen!“ – und das hat funktioniert.

 

ALS DU GERADE FAMILE SAGTEST, IHR HABT EINE WUNDERSCHÖNE SINGLE, WO EIN BABY AUF DEM COVER ZU SEHEN IST. HAST DU UNS WAS VERHEIMLICH?

 

Stefanie: Ja, das habe ich gut gemacht, ne? Mal soeben in neun Monaten. Nein, das Baby ist das Kind einer Englischen Familie, welche uns netterweise das Foto zur Verfügung gestellt hat. Wir haben dieses Cover für „Ich bereue nichts“ genommen, da wir einfach denken, ein Baby steckt dir die Zunge raus, so nach dem Motto: „Hey ich bereue nichts und mir ist es egal warum ich das mache“. Das ist einfach eine Momentsaufnahme.

 

WENN MAN SICH IN DER MUSIKWELT SO UMSCHAUT, FÄLLT AUF, DASS SICH VIELE FRAUEN STÄNDIG VERÄNDERN, SEI DIES HAARETECHNISCH ODER VON DEN KLAMOTTEN HER. DU HINGEGEN SIEHST IMMER GLEICH AUS. HAT DAS EINEN BESONDEREN GRUND? ICH SAG DAS JETZT NOCHMAL GANZ KRASS. WENN FRAUEN SICH ZUM BEISPIEL VOM FREUND TRENNEN, HABEN SIE AM NÄCHSTEN TAG EINE ANDERE HAARFARBE. DU HATTEST SOWEIT ICH WEISS NOCH KEINEN FREUND, ABER WARUM BIST DU SOZUSAGEN IMMER GLEICH UND VOM OUTFIT HER DUNKEL? (*Kommentar von Ramona: Ja, das wurde tatsächlich so gefragt)

 

Stefanie: Ich könnte natürlich auch ein Glittzerkleid und Highheels tragen, aber für uns ist es einfach so, umso gemütlicher, desto besser. Irgendwann hat man einfach damit aufgehört unbequeme Kleidung zu tragen. Es ist außerdem eh so, dass man nach einen Konzert völlig durchgeschwitzt ist, dann sind solche Outfits vielleicht auch zu schade. Wenn wir auf  Verleihungen sind, kommt es schon mal vor, dass wir ein Hemd anziehen, aber im Grunde zieht man einfach das an, womit man sich wohl fühlt. Ich trage auch hellere Sachen, nur nicht so oft. Das hat nichts mit einer persönlichen Kopfeinstellung zu tun.

 

TRAGT IHR ALSO KEINE SO GUT AUSSEHENDEN KLAMOTTEN, WEIL IHR DIE NICHT SO GERNE VOLLSCHWITZT?

 

Thomas: Ich behaupte jetzt einfach mal arroganterweise, dass wir auch nicht unbedingt beschissen aussehen. Es geht uns einfach nicht um Klamotten. Wir wollen nicht nur durch unsere Kleidung glänzen. Das wäre auch ein bisschen schade.

 

IHR HABT VIELE WEIBLICHE FANS. KÖNNTET IHR EUCH VORSTELLEN, MIT DENEN ETWAS ANZUFANGEN? ZUM BEISPIEL MIT IRGENDWELCHEN GROUPIES?

 

Andreas: Also ich persönlich nicht, da ich in einer Beziehung stecke.

 

Stefanie: Also erstens ist deine  Frage somit beantwortet und zweitens weiß man ja auch nie wo die Liebe hinfällt. Es wäre ja auch Quatsch zu sagen, ich will nie jemanden im Restaurant kennenlernen oder nie auf einem Konzert von uns. Das ist Quatsch, wenn es passiert, dann passiert es.

 

WIE HAT EUCH DER REICHTUM VERÄNDERT?

 

Stefanie: Der Reichtum an Erfahrungen hat uns sehr verändert!

 

Thomas: Wir waren noch nie die Typen, die nach materiellen Dingen gelebt haben. Vor ungefähr elf Jahren haben wir angefangen Musik zu machen und haben auch jeden Cent in die Musik gesteckt. Andere in unserem Alter kauften sich dafür beispielsweise ein Moppet oder Motorrad. Musik ist einfach unsere Leidenschaft . Von daher ist es uns egal wie viel Geld wir haben, solange wir Musik machen können, rumkommen, Konzerte spielen und Menschen unsere Songs mitsingen.

 

MORGEN GEHT’S FÜR EUCH ZUR BAMBIVERLEIHUNG. DIES IST ZWAR NICHT EUER ERSTER PREIS, ABER SEID IHR TROTZDEM EIN BISSCHEN NERVÖS UND FREUT EUCH?

 

Stefanie: Also der Bambi ist schon verrückt, ne! Als wir erfuhren, dass wir den bekommen war das sehr krass und eine Ehre.

 

WAS IST DAS BESONDERE AN EUREM SONG „KRIEGER DES LICHTS“?

 

Thomas: Wenn man jetzt noch mal über die Entstehung des Liedes spricht, ist zum einen anzudeuten, dass es ganz anders entstanden ist, als die anderen. Wir hatten einfach Lust andere Sounds und Instrumente hinzuzufügen. Am PC probierten wir über Stunden und mit viel Spaß dabei die verschiedensten Sachen aus. Dadurch entstand die Anfangsmelodie und die Textzeile „Krieger des Lichts“ stand auch bereits fest. Vor Jahren drückte mir eine Freundin das gleichnamige Buch in die Hände, dies hat mich inspiriert. Wir verarbeiten viel aus dem Alltag in unseren Songs. Das Lied ist einerseits untypisch und andererseits auch nicht, man kann es gar nicht genau beschreiben.

 

EUER SONG IST TITELMUSIK DES FILMS FRIENDSHIP. WIE IST DAS FÜR EUCH UND GEFÄLLT EUCH DER FILM?

 

Andreas: Das ist ein super Film und wir freuen uns, das Lied beisteuern zu dürfen.

 

IST MAN DANN GLEICH DOPPELT STOLZ AUF DEN SONG?

 

Andreas: Als ich den Trailer im Kino sah und das Schlagzeug hörte, hatte ich so gar ein bisschen Gänsehaut.

 

Thomas: Was hat er gesagt? Beim Schlagzeug!

 

Andreas: Ja, das fand ich sehr überraschend. Vor allem, dass man mit den Bildern des Films noch mal einen drauf setzt. Das war ein schöner Moment.

 

WO SEHT IHR EUCH IN DER ZUKUNFT?

 

Thomas: Wir sind Menschen, die gar nicht zu weit in die Zukunft blicken. Wir wissen noch nicht was in fünf oder sechs ist. Wenn man Musik macht, ist der Weg das Ziel. Jetzt werden wir erstmal die Tour beenden und anschließend schön Weihnachten zelebrieren. Dann schauen wir mal was kommt.

 

FEIERT IHR WEIHNACHTEN ZUSAMMEN?

 

Thomas: Auf eine gewisse Weise schon. Wir treffen uns am 24.12. bei uns in Bautzen in einer der zahlreichen Kneipen, die ich wirklich nur empfehlen kann. Dort werden dann auch ganz viele Schulfreunde sein. Nächstes Jahr werden wir uns dann wieder an neue Songs tun und dann wird man auch irgendwann wieder was Neues von uns hören.

 

WIE SIEHT’S AUS MIT HOCHZEIT, KINDER?

 

Stefanie: Alles auf einmal.

 

Andreas: Bis jetzt ist noch nichts geplant.

 

Stefanie: Aber wenn du nen Termin hast, musst du uns rechtzeitig bescheid sagen. Nicht, dass wir dann gerade auf Tour oder im Fernsehen sind und gar keine Zeit haben.

 

Andreas: Wenn machen wir daraus eine schöne Fernsehsendung.

 

HABT IHR MUSIKALISCHE VORBILDER?

 

Stefanie: Es war eine große Bereicherung mit Xavier zusammen zu arbeiten! Es war eine ganz spontane Verabredung, nachdem wir Xavier gefragt hatten, ob wir nicht mal was zusammen machen könnten. Das ging dann echt so „hast du nicht mal Lust in unserem Proberaum vorbei zu schauen“ und er „klar, wie wäre es mit nächster Woche?“, „Ja, gerne, kein Problem!“ Unser Proberaum ist zugegebenermaßen etwas abgeranzt und wir haben ihn auf extra vorgewarnt, doch er war super drauf. Die ersten zwei, drei Stunden mit Xavier im Proberaum waren dann auch ehr so, dass man sich einfach nur „boah“ dachte und sich gar nicht so richtig traute kreativ zu sein, weil man so einen Respekt hat. Dennoch wir kochen alle nur mit Wasser, er probiert genau so Melodien aus wie wir – das ist dasselbe Spiel. Xavier ist einfach ein Naturtalent! Außerdem finde ich Martha von Die Happy ist eine der besten, deutschen Sängerinnen.

 

EINE FRAGE NOCH. HATTET IHR EINEN PLAN B, FÜR DEN FALL, WENN ES MIT EURER KARRIERE NICHT SO SUPER GUT GEKLAPPT HÄTTE?

 

Stefanie: Hmm, nö. Also es war wirklich so, dass wir immer viel Glück hatten und somit auch gar nichts anderes in Frage kam. Johannes hatte noch für ein Semester ein Alibistudim angefangen in Wirtschaftsinformatik, aber dafür kann er sich jetzt auch wunderbar um unsere Homepage kümmern. Es war auch einfach so, dass wir so viel an Zeit, Leidenschaft und Herz in die Musik gesteckt hatte, dass wir es auf jeden Fall erstmal versuchen wollten. Natürlich hätten wir uns sonst auch schnell Alternativen überlegt.

 

http://www.silbermond.de/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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