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Reload Festival 2013

Autoren: Janine und Karsten

 

Sommer, Sonne, Reload! Was für ein Wochenende in Sulingen! 7500 Menschen feierten täglich  bei bestem Wetter zu 42 Bands. Eine wie immer gut aufgelegte Security, die sich über Crowdsurfer freut, das Publikum zu CirclePits animiert und die Menge immer wieder gerne mit Wasserbomben abwirft, das gibt es nur auf dem Reload!

 

Selten hat man so freundliche, gutaufgelegte Festivalbesucher gesehen, ob Haie, Krokodile, Bananen oder  sogar Könige, die sich mit ihrer Ritterschaft in das Abenteuer stürzten verschollene Prinzessinnen zu retten, die gute Laune war an diesem Wochenende garantiert. Noch dazu bot der Veranstalter seinen Besuchern ein üppiges Frühstückbuffet für 5€  an, großes Lob! Das ist schon etwas ganz Besonderes auf einem Festival. Es waren garantiert Einige froh darüber, die Raviolidose nicht über dem Grill warmmachen zu müssen.

 

Die Mate-Bräu-Marke „PAAR AUFS MAUL“ bot  noch eine Wrestlingshow des „Weird Wrestling Circus“. Für genug Unterhaltung neben den Bands war auf dem Campingplatz also auch gesorgt.

 

Checkt doch mal: www.paaraufsmaul.de und www.facebook.com/weirdwrestling

 

Der Freitag fing für die Besucher großartig an, Bands wie Iwrestledabearonce, Slime, Red Fang, Terror, The Gaslight Anthem und Hatebreed standen in den Startlöchern und brachten die Stimmung auf Hochtouren. Vor allem bei Terror gab es für die Masse kein Halten mehr, Circle Pit, Crowdsurfer, alles war mit dabei. Mit Gaslight Anthem wurden dann zwar die ruhigeren Töne angeschlagen, laut mitgesungen und gesprungen wurde trotzdem. Hatebreed brannten ein regelrechtes Feuerwerk ab! Das Publikum bildete den größten Circle Pit des Tages, lieferte sich ein Singalong-Duell  und sog die Energie, die von der Bühne kam, vollkommen auf. Jasta und Co. hatten sichtlich Spaß an diesem Abend, genauso wie das Publikum.

 

 

 

Karsten:

 

Am Samstag empfingen mich Eskimo Callboy, ja und was soll ich sagen. Ich werde einfach mit diesen Jungs nicht warm. Musikalisch machen die Jungs einen sehr guten Job aber das drum her rum geht mir total auf den Sack. Naja zum Glück sind die Geschmäcker verschieden und die anderen die vor der Bühne standen hatten sichtlich Spaß an den Jungs und haben die ordentlich abgefeiert.  Gefolgt wurden sie von Fiddlers Green und den Emil Bulls die beide einen sehr guten Job machten. Was mich direkt zu Skindred brachte. Auf die Frage was die machen, antwortet ich: Jamaika Hardcore, weil ich nicht ansatzweise wusste was da auf mich zukam. Nach einem kurzen Krieg der Sterne Intro, feierten die Jungs eine Party der Superlative ab. Spielten Songs von Metallica, Slipknot und Slayer an und schmetterten uns dann Ihrer eigenen Perlen an den Kopf. Die Krönung der 45 Minütigen Show war der erste Reload Helikopter. Die Menge wurde gezwungen sein T-Shirt auszuziehen und es auf 3, wie ein Helikopter zu drehen.  Sehr nett anzusehen und für mich waren die Jungs schon jetzt das Highlight des Tages. Leider sollte das auch so bleiben, denn es folgte ein für mich sehr schlechte Performance von Sick of it all, eine langweilige Show von Airbourne, die für Motörhead eingesprungen sind, und eine einschläfernde Show von At the Gates. Ich muss dazu aber sagen, das ich mit Airbourne nicht wirklich was anfangen kann, die Leute die vor der Bühne standen feierten ordentlich ab und At the Gates waren in meinen Augen irgendwie fehl am Platz. Waren da auch noch eine Hand voll Leute vor der Bühne oder auch 200 oder so. Auf jeden Fall sehr wenig und das war für mich der Startschuss für die Heimreise. Ich freu mich auf das nächste Jahr.

 

 

 

 

Am Sonntag merkte man der Festivalgängern schon an, dass ihnen das Wochenende in den Knochen steckte, aber bei Monsters of Liedermaching konnte die verkaterte Seele schön entspannen, lachen und mitsingen. Betontod und Caliban brachten die müde Menge dann wieder richtig zum kochen. Donots schafften es sogar, dass Männer nackt im Schlamm rumtanzten und das Publikum den auf dem Boden rumliegenden Müll in den Himmel warf. Papa Roach sorgten für das große Finale des Reload Festivals und kitzelten mit Leichtigkeit die letzten Reserven aus dem Publikum. Sänger Jacoby Shaddix hatte dabei sichtlich Spaß.

 

Das Reload Festival gehört für mich jedes Jahr zu einem der tollsten Festivals Deutschlands, was sicherlich auch daran liegt, dass die Veranstalter sich selbst mehr als Fans sehen. Die Sanitäter und Security zogen eine positive Bilanz. Nur 232 Besucher fanden sich im Sanizelt wieder und  die Security musste jediglich 3 Schlägereien schlichten und wenige Platzverweise erteilen.

Wir bedanken uns für ein geiles Wochenende und freuen uns schon auf die Neuauflage im nächsten Jahr!

 

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