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Konzertbericht: Jah Cure in Hamburg 30.10.2014

Autor: Marius

400 Reggae-Heads haben sich zusammengefunden um den Europatourauftakt des jamaikanischen Musikers Jah Cure in Hamburg zu besuchen und um wieder eine derbe Off-Beat Atmosphäre zu feinsten Roots-Reggae-Vibes in der Fabrik zu zelebrieren.

Das Warm-Up Programm lieferten die Jungs von Silly Walks, die auch anschließend der Gastgeber der Aftershow-Party in der Astra Stube waren.  Im Anschluss kam der junge Musiker Clay als opening Act auf die Bühne und lieferte eine solide Soundsystemshow, bei der er einige seiner zurzeit noch recht unbekannten Songs spielte. Am besten blieb sein Song „Only Love“ auf den brandneuen „Clock Tower“ Riddim hängen, der eine Hamburger Produktion aus dem Hause Silly Walks ist.

Nach einigen weiteren Tunes betrat die Iyah Cure Band die Bühne. Sie heizten erst mal mit Cover Versionen von Dennis Browns „Should I have faith“ & „Here I come“ sowie Beres Hammonds „Step aside“ das Publikum ordentlich ein, bis Jah Cure ganz in schwarz, die Bühne betrat und mit „Stronger“ seine Performance begann.  Mit schwarzer Sonnenbrille und seinen schwingenden Dreadlocks, leitete er sanft zu „Sticky“ und „Jah Bless me“ über.

Nach kurzer Zeit viel bereits auf, dass die Band wieder eine Auswahl besonderer Musiker war, die ihre Instrumente erstklassig beherrschten. Auffällig jedoch war, dass der Keyboarder keinen adäquaten Ersatz für die fehlende E-Gitarre liefern konnte, was jedoch durch unter anderem durch die herausragenden Solos des Percussionist in Vergessenheit geriet. Der Track „Life we live“, der auch das diesjährige Tour Motto ist, glich einer spirituellen Begegnung, die im Laufe des Abends durch „Unconditional Love“ und Bob Marleys  „Who the Cap fit“ mehrmals widerkehrte.

Nachdem Tarrus Riley mit seinem Auftritt in der Fabrik die Messlatte schon sehr hoch gesetzt hat, lieferte Jah Cure in Hamburg einen super Tour-Auftakt und überzeugte das Publikum. Nachdem Konzert gab er noch fleißig Autogramme und verabschiedete sich persönlich von seinen Gästen, die diesen Abend in positiver Erinnerung behalten werden.

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