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All I´ve Got – Words

  Autor: Karsten     All I´ve got haben sich Ende 2009 in Berlin aus div anderen Bands gegründet. So kommt Gitarrist Olli von 3rd Statement, Drummerin Sabine von Karras und Sänger Loco von Prohibited. Wenn man die Band in eine Schublade stecken soll, würde ich die mit der Aufschrift METALLISCHER HARDCORE nehmen. Gut wer damit jetzt nichts anfangen kann, der sollte sich an Bands wie Madball, Biohazard oder Nuclear Assault orientieren. Ich weiß, dass das große Namen sind, aber egal in welchen Song ich von Words rein höre, habe ich immer genau diese großen Namen im Kopf. All I´ve got klingen jetzt aber auch nicht wie eine billige Kopie oder Coverband, sie schaffen es schon etwas Eigenes mit rein zu bringen.   Kurz und knapp gesagt, All I´ve got spielen old school trashmetal riffs mit metallischen Hardcore. Unbedingt mal rein hören. 8/10 Punkten.   http://www.myspace.com/allivegotberlin  
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Marilyn Manson – Born Villain

  Autor: Karsten Man soll es kaum glauben aber Herr Warner hat nach einiger Zeit mal wieder den Weg ins Studio gefunden, um das neue Album „Born Villain“ auf den Markt zu bringen.   Als ehemaliger Fan aus den 90ziger Jahren und kritischer Betrachter der letzten „Werke“ fragte ich mich schon vorab, ob das wirklich sein muss. Nun gut – die Neugierde siegte und rein hören muss man ja irgendwie schon, um hinterher mitreden zu dürfen. In diesem Fall auch mal ganz klar gesagt, um richtig zu meckern.   Sorry Leute, aber ich kann diesem Album nichts abgewinnen. So große Töne und Versprechungen vorab und nach den ersten 30 Sekunden kommt die totale Ernüchterung, die sich wie Kaugummi in absolute Langeweile zieht.   Die Songs sind kraftlos, unspektakulär, und textlich, wie musikalisch einfach schlecht. Kein Vergleich zu den 90ziger Jahren und den damaligen Songs, wo man mittendrin statt nur dabei war. Diese Nebengeräusche – was soll das sein? Das hört sich nicht interessant oder raffiniert an, sondern lahm. Die ganze Zeit frage ich mich wer eher einschläft – der Drummer oder ich. Da ist kein Tempo zu finden. Was natürlich auch am Gesang liegen könnte. Denn dieser hört sich dermaßen […]
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4Lyn – Quasar

  Autor: Karsten     Nach vier Jahren ist er nun endlich da, der Nachfolger des Albums Hello. Beim ersten Hören stellt man keinen großen Unterschied zwischen Hello und Quasar fest. Man kommt sogar in Versuchung zu sagen, beide Alben sind an einem Abend entstanden. Doch wenn man genauer hinhört, bemerkt man schon einige Unterschiede. Zwar hört man immer noch den Einfluss von Chris Wolf, dennoch hat sich die Band weiter entwickelt. Was auch daran liegt, das Dennis sich jetzt auch verstärkt ins Songwriting mit eingebracht hat.   Die Single CLUB EXPLOITATION klingt sehr poppig, genau das Richtige, um nach so langer Zeit wieder im Radio gespielt zu werden. Der Song hat alles, Frauenchöre, Synthie und er klingt auch sonst, als wenn er in den 80ér geschrieben wurde. Halt 100% Radiotauglich und genau das haben die Jungs mit diesem Song geschafft. Der krasse Kontrast dazu ist dann I AM A PHANTOM. Nach einem kurzen Orchestralen Intro, kommt ein stampfender Beat und Ron zeigt wieder einmal in Perfektion, dass er seine Wurzel im Hip Hop hat. Gut, die Kombination Hip Hop und Metal ist nicht neu, nannte man in den späten 90ér auch New Metal, aber der Song passt einfach wie […]
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Exilia – Decode

  Karsten     Exilia entstanden 1993 in Mailand, als Masha in einem Plattenladen auf den Gitarristen Elio Alien traf. Zu sehen waren sie unter anderem im Vorprogramm von Guano Apes, H-Blockx, Clawfinger, HIM, Therapy?, Oomph!, In Extremo, Die Ärzte, Rammstein und Ill Niño.   Ihr Debütalbum Rightside Up erschien 2000. Das Folgealbum Unleashed erschien im Mai 2004 und platzierte sich auf Anhieb in den Top 40 der deutschen Charts. Im April 2005 erfolgt der erste Besetzungswechsel am Schlagzeug. Nachdem 2006 „Nobody Excluded“ veröffentlicht wurde, und man im Jahr 2008 ziemlich von der Bildfläche verschwunden war, kamen Exilia 2009 mit ihrem nächsten Album „My own Army“ zurück, welches erstmalig über die neue Plattenfirma der Mailänder AFM Records, veröffentlicht wird. Das zur Vorstellung und Leistung der Band. Wie klingen Exilia? Nach 90ér Jahre Newmetal und genau das ist das Problem. Wer will denn noch 90ér Newmetal? Also ich brauch das nicht.   Exilia klingen wie eine billige Kopie von Guano Apes die mal kurz mit Slipknot geschlafen haben und den Produzenten von Therapy oder Oomph geheiratet haben. Ich habe weiß Gott noch nicht alles gesehen, aber das hier gab es schon alles einmal. Für mich ist das nichts, aber für alle […]
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Ministry – Relapse

Karsten   Ministry wurde 1981 von Alain Jourgensen (auch Alien Jourgensen oder kurz Al Jourgensen) in Chicago als reines Synthie-Pop-Projekt gegründet. Mitte der 80er Jahre wandelte sich der Sound, es kamen Einflüsse aus Industrial und EBM hinzu. Einige Jahre später war unter Verwendung von Rhythmusgitarren der Industrial-Metal-Stil, für den Ministry berüchtigt sind, vollständig ausgeprägt, was in einigen stilprägenden Alben kulminierte. Zu dieser Zeit bestand Ministry neben Al Jourgensen aus Paul Barker (Bass). Außerdem war das Ministry-Umfeld zentraler Bestandteil eines weit verzweigten Netzwerkes von Musikern verschiedenster Bands, was in einer Vielzahl von Nebenprojekten resultierte (unter anderem Veröffentlichungen mit Mitgliedern von Front 242 (als Revolting Cocks); mit dem Dead-Kennedys-Vokalisten Jello Biafra als Lard; mit Trent Reznor (Nine Inch Nails) als 1000 Homo DJs, um nur die wichtigsten zu nennen). 2008 gab Al dann das Aus der Band bekannt. Und wie das dann immer so mit Trennungen und letzten Alben und letzten Gigs ist, am 6. August 2011 wurde der Auftritt der Band beim Wacken Open Air 2012 bekanntgegeben. Und das neue Album folgte sogleich.   Was bekommt man zu hören? Ministry in Höchstform. Relapse ist meiner Meinung nach, das beste Album nach Psalm69 und House oft he Mole. Normalerweise bin ich immer […]
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Nica und Joe

  Karsten     Die berühmten Casting Shows sind trotz immer größer werdender Kritik, wohl leider ein fester Bestandteil in der deutschen Fernsehwelt und in Dauerrotation zu sehen. Dazu gehört auch die deutsche Version von X-Factor, welche im vergangenen Jahr in die nächste Runde ging. Dieses Mal jedoch wurde auch mein Interesse geweckt, als ein unfreiwilliges Duo dort bis zum dritten Platz seinen Weg bestritt. Die beiden ausgebildeten Sänger Veronika Belyavskaya und der US-Amerikaner Joseph Guyton traten ursprünglich als Solokünstler an, jedoch Jurorin Sarah Connor wagte aus den beiden großartigen Stimmen ein Duo zu machen, um einen anderen musikalischen Weg zu bestreiten. Beide Sänger stimmten zu und wurden mit dem dritten Platz belohnt. Das besondere an diesem Duo ist, das neben Nicas Ausnahmestimme der Operngesang von Joe, der sonst eher gleichklingenden Popmusik neuen Glanz verleiht. Natürlich gibt es viele Opernsänger/-gruppen die das machen aber hier war die Mischung der beiden Stimmen das ausschlaggebende. Jede Woche war die Spannung erneut da, was sie wieder zum Besten gaben und live waren die Coverversionen, fast durchgehend traumhaft und der Sieg war zum greifen nah. Jedoch sollte man den Tag ja nicht vor dem Abend loben.   Selbstverständlich bekamen beide auch ihre CD und […]
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Blumio – Yellow Album Reloaded

Autor: Karsten   Blumio, bürgerlich Name Fumio Kuniyoshi, ist ein deutscher Rapper japanischer Herkunft. Das erste Mal machte Blumio auf sich aufmerksam, als er 2005 die EP Meine Lieblingsrapper veröffentlichte. Auf dieser EP gab es den gleichnamigen Track in dem er diverse Rapper imitierte, zum Beispiel Massiv, Eisfeld, Curse und Eko. Einzig Sido wurde auf diesem Track nicht imitiert, Sido rappte seinen Part selbst ein. Richtige Aufmerksamkeit bekam Blumio dann, also er 2009 die Single Hey Mr. Nazi veröffentlichte. Er sagt selber von sich, dass er Japsen Soul macht, aber für mich bleibt es Deutschrap.   Nun hat er sein Yellow Album neu released und ich würde es eher in die Kategorie Gute Laune Rap einordnen. So berichtet Blumio von ersten Dates („Ich Mag Dich Irgendwie“), nervigen Gesprächspartnern die anhänglich wie Kaugummi am Schuh sind („Lass Mal Über Haie Reden“) oder seinen privat zelebrierten Tittenfetischismus („Das Busenlied“).   Alles in allem ist Storytelling definitiv sein Ding und auch die Beats passen recht gut zu seiner Stimme. Es macht Spaß dem jungen Mann zu lauschen und es ist auch mal wieder eine nette Abwechslung zu diesem ganzen Gangster Beef, ich diss dich bla bla. Man wird wohl in Zukunft noch viel […]
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New Hate Rising – Prayer to the Ashes

  Autor: Karsten     NHR kommen aus Stendal und scheinen sich nach dem Song von Hatebreed benannt und inspirieren lassen. So deute ich das zu mindestens, da das Debutalbum von NHR mal spontan Hatebreed heißt. Prayer to the Ashes ist das zweite Album und kommt mit 13 Songs um die Ecke. Und das bedeutet 13 Songs voll auf die F***e. Obwohl ich bei Bound by Life auch schon das ein oder andere Mal das Gefühl hatte, das wir hier eine kommerzielle Band vor uns haben und nicht eine Newcomer Band. Wenn man die gesamte Cd mal nimmt und hört kommen einen oft Vergleiche in den Kopf mit Bands wie Hatebreed, Madball und Maintain. Diese Namen schießen mir jedenfalls spontan durch den Kopf, sofern man zum nachdenken kommt. Denn diese Cd animiert quasi zum Pogo und dancen. An dieser Stelle möchte ich mal die Myspace Seite zitieren:   „Kurz und knapp kann man sagen New Hate Rising ist eine weitere junge Band der Hardcoreszene, die nichts macht, was nicht schon andere Bands vor ihnen getan haben. Doch die unbändige Leidenschaft und das Herzblut ihrer Musik, hebt New Hate Rising aus dem Groß der Hardcore-Musik hervor. Die 5 Jungs bieten eine […]
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Sturch – Long Way From NOWhere

    Autor: Karsten   Sturch kommen eigentlich aus Schneverdingen. Gut das Kaff kennt wohl kaum einer und ich behaupte jetzt einfach frecherweise, dass man nicht wirklich viel Erfolgsaussicht mit einer Band hat, wenn man von dort kommt. Doch klugerweise wurde kurzer Hand nach Hamburg umgezogen, denn dort stehen die Erfolgschancen, was die Musik angeht, sicherlich besser. Struch gibt es seit 2004 und Long Way From NOWhere ist das 3. Album. Nach 250 Gigs mit Bands wie Emil Bulls, Life of Agony, Soil und Karnivool gab es einige Umstellungen in der Besetzung der Band. Nun sind sie wieder komplett und sind ready to rock. Musikalisch klingen Struch wie ihr Vorbilder Stain, Tool, A Perfect Circle oder sogar Sevendust.   Sie haben sogar die Eier in der Hose, Beautiful Day von U2 zu covern. Gut den Song erkennt man jetzt nicht auf Anhieb, genauer gesagt erst beim Refrain, aber das ist auch nicht schlimm. Das ist einfach mal etwas Anderes und ich persönlich mag es ja, Songs zu covern und ihnen dann noch etwas Eigenes zu verpassen. Es ist auch egal in welches Lied ich reinskippe, sie wissen alle zu begeistern. Das Album wird nach dem ersten anhören keinesfalls langweilig. Man […]
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Eisbrecher – Die Hölle muss warten

  Autor: Karsten     Endlich ist es da, das 6. Studio Album von Eisbrecher namens „Die Hölle muss warten“, welches gleich auf Platz 3 der Albumcharts gelandet ist. Ein toller Chart-Einstieg und zugleich noch eine Steigerung zum Vorgänger „Eiszeit“. Sensationell und das zu Recht. Das neuste Werk von Alex Wesselsky und Noel Pix ist plump gesagt der Hammer auch wenn mir persönlich mehr Sarkasmus geschmeckt hätte, wie ich es an vorherigen Songs sehr mochte – aber das ist nicht so schlimm.   Mit „Tanz mit mir“ eröffnet sich das Album brachial rockend und lässt auf mehr hoffen und man wird definitiv nicht enttäuscht. Eisbrecher treiben stark von Song zu Song und der Gedanke diese Scheibe live erleben zu dürfen, macht Lust auf mehr. Auch die ruhigeren Töne sind vertreten, so dass man zusammen fassend sagen könnte: Die Hölle muss warten bedeutet abrocken, mit schreien, in sich gehen, tanzen, bangen, Spaß haben, die Ohren mal wieder richtig durchpusten lassen. Ich denke jeder wird hier schnell „seinen Song“ finden und für Fans sicherlich keine Enttäuschung, sondern eine einzige Freude.   Mein Fazit zu diesem Album lautet daher kurz und knapp: Perfekt – weitermachen bitte! 9,5 / 10 Punkten.   Tracklist:   […]
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