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Stahlmann – Adamant

Gastautorin: Jennifer   Mit Ihrer Debüt EP „Herzschlag“ (2009) und Ihren ersten beiden Studioalben „Stahlmann“ (2010) und „Quecksilber“ (2012) haben sich die Göttinger Mart und Tobi von Stahlmann bereits einen festen Platz in der Neuen Deutschen Härte gesichert. Auch als Support für u.a. Eisbrecher und Mono Inc. Konnte sich die Band einen Namen machen und sich mit einem eigenen Stil etablieren, zu dem neben der Musik auch die Silberne Körperbemalung gehört. Schon der Titel des Albums „Adamant“ lässt einiges erwarten, beschreibt der Begriff, der sich vom griechischem Wort für „unbezwingbar“ ableitet, doch besonders harte Diamanten, Edelsteine und Metalle. Und in der Tat ist das Album deutlich härter als noch sein Vorgänger. Besonders „Adrenalin“ ist mir dabei mit seinen harten Riffs und Keyboardmelodien ins Auge gefallen. Aber auch mit den anderen Songs beweist die Band ein Gutes gespür für eine gesunde Mischung aus metallischer Härte, elektronischen Elementen und Melodien, sowie tanzbaren Beats. Auch die Abwechslung zwischen temporeichen und langsameren Liedern finde ich sehr gelungen. Von Tanzbaren Nummern „Süchtig“, „Schwarz“, „Paradies“ bis hin zu Balladen „Leuchtfeuer“ „Wenn der Regen kommt“ ist alles Vertreten. Und auch Thematisch hat das Album mehr zu bieten als man auf den ersten Blick denkt. Das Thema Liebe/Lust/Sex […]
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President Evil – Back from Hell Holiday

Autor: Karsten 12 neue Tracks und ein In und ein Outtro beinhaltet dieses Meisterwerk und untermauert wie verdammt cool Rock´n´Roll sein kann. So steht es in dem Pressekit. Stimmt das?  Ja. President Evil treten Ärsche.  Ohne Grund bekommt man Dan Nelson nicht dazu einen Gastvocal für den Song: „ Black“ beizusteuern.  Auch konnte man Chris Brix von Motorjesus als Gastsänger für den Song  “Never Ending Sin Of Life“ verpflichten. Und das alles nach einer solch schweren Zeit. 2009 stieg Frontamnn Johnn Holze aus, um sich mehr auf sein Tattoo-Studio zu konzentrieren und  Gitarrist James Lars erkrankt so schwer, dass die Band sogar 2 Jahre pausieren musste. Nun ist die Krankheit überwunden und mit Neal McCocker hat sich sogar eine neue Stimme für das Mikrofon gefunden. Nun setzten sich die Jungs unter der Regie von Timo Hollmann ( Livesound von Söhne Mannheims, Donots, Wirtz ) und Vincent Sorg ( Principal Studios ) zusammen und raus kamen 12 Perlen des Rock´n´Roll. „WE NEED NO DRUGS TO FLY“ – absolut nicht, denn Rock´n´Roll ist die beste und günstigste Droge. Und davon gibt es auf “ Back from Hell´s Holiday“ eine Überdosis.  Für alle die sich nicht vorstellen können was ich meine, hier mal […]
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Malcolm Rivers – The Evolution EP

Autor: Karsten Malcolm Rivers sind eine junge Band aus der Nähe von  Münster.  Die in der Schublade Metalcore/Hardcore unterzubringen sind. Aber Schubladen werden in meine Augen viel zu über bewertet. Das was Mann oder Frau auf der 3 Track EP zu hören bekommt, weiß auf ganzer Linie zu gefallen. Wenn ich Vergleiche in den Raum werfen muss a la Malcolm klingen wie, müsste ich Bands wie Killswitch oder Caliban nennen. Malcolm wissen in allen Passagen zu gefallen, in den clean Parts sowie in den Growls. Spielerisch kann ich sagen, gib es auf der 3 Track EP nichts zu meckern. Hier wird ein guter Job hingelegt und es wird Zeit, dass die Jungs mal auf Tour kommen, damit ich mich davon überzeugen kann, ob sie mehr als 3 Songs auf dem Kasten haben. Bei EP´s oder Demos ist es immer schwer zu sagen was aus der Band werden kann, ABER hier kann ich sagen, sehe ich eine große Chance ein fester Bestandteil neben den oben genannten Bands zu werden. Ich freu mich auf jeden Fall schon darauf, die Jungs einmal Live zu sehen und zu hören und freu mich noch mehr auf ein ganzes Album. 9/10 Punkten https://www.facebook.com/MalcolmRivers
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Das Niveau – Rockt!

Autor: Karsten Das Niveau  sind Martin Spieß und Sören Vogelsang und es sind 2 Liedermacher aus Berlin. Sie sagen selber das sie Comedy-Folk machen, ich sage, das ist eher Deutscher Punk a la Die Ärzte oder Die Bottrops. Und es ist reiner Zufall dass alle 3 Bands aus Berlin kommen. Das Niveau einmal in Zahlen: 2 Musiker, 4 Alben, 13000 verkaufte Tonträger und 2,6 Million Videoaufrufe auf YouTube. Das gesamte Werk wirkt sehr frisch auf mich und wird nicht langweilig. Auch nicht nach mehrmaligen  hören. Die beiden Berliner greifen Themen wie Schwulenrechte, Rassismus, illegal Downloads und Zensur auf. Sogar Griechenlands Verschuldung ist Thema.  Im Song “Mein Freund“ bekommen alle Weltreligionen eine Ansage erteilt, in der ganz klar gesagt wird, es gib keinen Gott. Das ein oder andere Wort geht zwar etwas unter die Gürtellinie, aber das kennen wir ja spätestens seit Die Kassierer. Trotzdem ist die gute Laune garantiert. Auch die selbsternannte Nachfolge der Ärzte finde ich durchaus denkbar, wenn man bedenkt wie alt Farin und Co sind. Andere Stimmen im Intersagen sagen sogar, das die beiden Berliner die deutschen Tenacious D sind. Alles in allem denke ich, dass die Songs zum großen Teil Live besonders gut funktionieren werden, wenn […]
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Annihilator – Feast + Bonus

Gastautor: Sven Ist das der Soundtrack zu World War Z? Auf dem Cover grinst mich eine mächtig Untote Dame beim Abendmahl an und ich fange an zu beten das Brad Pitt nicht auch noch angefangen hat zu singen. Schön, das über dem Ganzen der altbewährte Annihilator-Schriftzug prangt und eine neue Rifforgie vom kanadischen Gitarrenmonster Jeff Waters ankündigt. Nach 3 Jahren Funkstille gibt’s diesmal wieder Neues aus den scheinbar unendlichen Tiefen der Riffhölle. Puh, das Cover lässt mich echt nicht los 😉 Das der gute Jeff schon Metal-Geschichte geschrieben hat dürfte allgemein bekannt sein und ich bin natürlich gespannt in wie weit „Feast „ diesen hohen Erwartungen gerecht wird. Um es schon mal vorweg zu nehmen: Wer hier bahnbrechend Neues erwartet wird positiv enttäuscht! Steht Waters drauf, ist Waters drin. Punkt. Als Leadsänger ist mal wieder Dave Padden mit an Bord, der schon seit dem 2004er Album „All for you“ ein alter Bekannter ist. Los geht’s mit dem Opener „Deadlock“ der in bewährter Manier kurz anklopft um dann die Tür einzutreten. Hier wird schon mal Gas gegeben um den Nacken für „No Way out“ und das nette „Smear Campaign“, das im Verlauf noch Fahrt aufnimmt, warm zu machen. „No Surrender“ schiebt […]
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Bosse – Kraniche

Autorin: Maren   Bereits das zweite Mal in meinem Leben werde ich auf Bosse durch das Radio aufmerksam. Im Jahre 2009 war es der Song „Liebe ist leise“ vom Album Taxi. Nunmehr vier Jahre später ist es das Lied „Schönste Zeit“, welches mich immer wieder zum automatischen mit singen bewegt. Somit wäre es wohl Zeit, sich ein paar Minuten für Axel Bosse und seine Band zu nehmen und sich etwas genauer mit ihm auseinander zu setzten. Im Mittelpunkt hierbei, sein aktuelles Album „Kraniche“, wobei man sagen muss, das es sich bereits um das 5. Studioalbum von Bosse handelt, welches sich an seine doch recht erfolgreichen Vorreiter „Wartesaal“, „Taxi“, „Guten Morgen Spinner“ und „Kamikazeherz anschließen möchte. „Kraniche“ wurde von seinen treuen Fans heiß herbei ersehnt und dementsprechend gut angenommen und das trotz kurzzeitlicher Ernüchterung. Denn statt vielen tanzbaren Songs, erwartet einem beim aktuellen Album, eher ruhigere Stücke, arrangiert mit Streichern und vielen diversen Instrumenten, die zu den jeweiligen Geschichten passen. Doch dem wahren Fan macht es nichts aus. Man kann immer wieder dieselben Lobeshymnen lesen. Bosse ist für seine Fans „kreativ und facettenreich“, „Musik die man jeden Tag hören kann“, „er versprüht Lebensenergie, Gelassenheit und rührt einen zu tiefst“. Die Fans […]
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Jimmy Eat World – Damage

  Autorin: Janine Jimmy Eat World ist eine amerikanische Rockband aus Mesa, Arizona, die 1993 gegründet wurde. Sie besteht aus Sänger und Gitarrist Jim Adkins, Gitarrist und Backgroundsänger Tom Linton, Bassist Rick Burch und Drummer Zach Lind. Der große Durchbruch gelang Ihnen 2001 mit dem Album „Bleed American“, welches die Hitsingle „The Middle“ hervorbrachte und mit Platin ausgezeichnet wurde. Jimmy Eat World verbinden seit Jahren  erfolgreich Alternative Rock mit Pop Musik und setzen diesen Weg mit ihrem achten Studioalbum „Damage“ fort. Das Album hat den typischen Jimmy Eat World Sound, und zaubert einem schon beim ersten Track „Appreciation“ ein Grinsen auf’s Gesicht. Jimmy Eat World legen auf diesem Album Ihren Fokus mehr auf Akustikgitarren, was man an Songs wie „Damage“, „Book Of Love“, „Please Say No“ und „You Were Good“ merkt. Die erste Singleauskopplung „I Will Steal You Back“ ist wundervoll melodisch, animiert zum Tanzen und ist ein echter Ohrwurm. „Lean“, „How’d You Ever“ und „No, Never“ bestechen durch den typischen E-Gitarrensound der Jungs und machen einfach gute Laune. Fazit: Jimmy Eat World bleiben sich treu und liefern mit „Damage“ ein wunderschönes, eher ruhiges Album, das gute Laune macht und bei dem man einfach mal abschalten kann. Jimmy Eat World […]
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Volbeat – Outlaw Gentleman & Shady Ladies

    Autorin: Janine   Der Name Volbeat dürfte jedem ein Begriff sein, schließlich hat kaum eine Band in den letzten Jahren für so viel Aufsehen gesorgt, wie die Rocker aus Dänemark. Ihre Kombination aus Rockabilly, Rock’n’Roll und Metal machte sie weltweit bekannt. Mit ihrem fünften Album „Outlaw Gentleman & Shady Ladies“ fügen Volbeat ihrer Musik ein weiteres Element, in Form von Country & Western, hinzu. Wer jetzt ein komplett western-angehauchtes Album erwartet, den muss ich enttäuschen. Songs wie „Pearl Hart“, „The Nameless One“, „Cape Of Our Hero“, „Lola Montez“ und „The Sinner Is you“ sind typische simple eingängige Volbeat Songs die in Richtung “Fallen” gehen. Natürlich sind auch wieder Songs dabei die richtig nach vorne gehen und einen mitreißen, z.B. „Dead But Rising“ und „Room 24“. Der neue Gitarrist Rob Caggiano (ehemals Anthrax), bietet Volbeat einen metallastigeren, härteren Sound, was sich vor allem in den Solos bemerkbar macht.
Die größte Überraschung, gleichzeitig aber auch eines der Highlights auf dem Album, ist wohl das Cover des Songs „My Body“ von der Pop-Punk-Band Young The Giant, da es nahtlos ins Volbeatgewand verpackt. Ab der Hälfte des Albums gibt es dann endlich western-angehauchte Songs, unter anderem „The Hangman’s Body Count“, „Black Bart“, Our […]
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Killswitch Engage – Disarm the Descent

Autorin: Janine Nach Songs wie „My Last Serenade“ und „The End Of Heartache“ sind Killswitch Engage nicht mehr aus der Metalcore-Szene wegzudenken. 4 Jahre nach ihrem letzten Album „Killswitch Engage“ kommen die Jungs aus Massachusetts (USA) endlich mit ihrem neuen Album „Disarm The Descent“ um die Ecke. Mit an Bord, der neue „alte“ Sänger Jesse Leach, welcher bereits beim Durchbruchalbum „Alive Or Just Breathing“ seine Stimme zum Besten gab. Nachdem Howard Jones aufgrund einer Diabetes-Erkrankung seine Karriere bei Killswitch Engage beenden musste, nahm Leach an einem Casting der Band teil und wurde erneut als Sänger auserkoren. Killswitch Engage haben mich direkt mit dem ersten Song „The Hell In Me“ in ihren Bann gezogen, kaum schmeißt man die Platte an wird man angebrüllt und von den Riffs mitgezogen, noch dazu ein melodischer Refrain, Killswitch Enagage at its best! Genauso stark geht es mit „Beyond The Flames“ weiter, der Song reißt einfach mit. „New Awakening“ schreit förmlich nach einer Wall of Death und die erste Singleauskopplung „In Due Time“ geht ins Ohr und könnte bei mir stundenlang in der Wiederholungsschleife laufen. Bei „A Tribute To The Fallen“, „Turning Point“ und „All That We Have“ geht es etwas härter zur Sache. Mit “You […]
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Callejon – Man spricht Deutsch

Autor: Karsten Callejon wurde im Jahre 2002 gegründet und sind eine deutschsprachige Metalcoreband. Mit “ Man spricht Deutsch“ legen die Jungs ein reines Coveralbum hin. Muss nicht unbedingt schlecht sein, wenn ich da an die Projekte Onkel Tom und Tankwart denke. Aber gut, zurück zum Thema. Auf der Scheibe befindet sich echt alles, was schon mal in den Charts zu hören war.“ Schrei nach Liebe“, “ Schwule Mädchen“ oder “ Alles nur geklaut“, um nur ein paar der elf Songs zu nennen. Der Song „Schrei nach Liebe“ wird von Bela B unterstützt und klingt recht gut. Der Song hat mich noch nie wirklich begeistert auch nicht in einer Metalcore Version. Besser kommen da schon “Schwule Mädchen“ und “Alles Neu“ um die Ecke. Callejon haben es vorzüglich geschafft Hip Hop mit Metalcore zu mischen und das Ergebnis klingt auch noch sehr gut. Besser sogar als die Originale. „Ich find dich Scheiße“ bekommt dann auch noch Unterstützung von KIZ, aber da hätte man sich auch noch bessere Unterstützung suchen können. Dennoch klingt auch dieser Song recht gut. Für mich ist der schlechtester Song: “ Ein Kompliment.“ Der geht mal so gar nicht und ist ein totaler Griff ins Klo. Metalcore sollte keine […]
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