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Moses Pelham – Live in Frankfurt 2013

Was kann man erwarten wenn man sich dieses CD/DVD zulegt? Eine Menge, wie ich erfahren habe. Aufgenommen wurde das ganze im Gibson Club in Frankfurt und war somit Heimspiel für Moses. Vom ersten Moment an als Moses die Bühne betrat, standen der Gibson Club Kopf. Kein großes Tamtam, nur Moses mit gefühlten 50 Musikern hinter ihm auf der Bühne und gut. Ein gute Show muss nicht immer voller Effekte sein, sondern kann von der Musik alleine leben. Den Besuchern wurde ein guter Querschnitt durch alle drei Solo-Alben präsentiert. Schöne Songauswahl mit guter Darbietung. Eine Nummer des RHP schaffte es sogar ins Programm. Die sogenannte „Nummer zum runterkommen“ laut Moses die viele kennen werden „KEINE IST“. Beim Song “ Wenn der Schmerz nachlässt “ war als Gastsänger Giuseppe Porrello mit von der Partie. Das ein oder andere Mal schwelgte Moses dann in Erinnerungen wie es früher war, aber Illmatic holte ihn dann immer sehr schnell wieder ins hier und jetzt. Alles in allem nicht viel Schie-Schie eher purer Hip Hop, kurze knappe Ansagen und eine gelungene Mischung an Songs sorgen dafür, das diese CD/DVD in keiner Sammlung fehlen darf. Jeder der es zur Tour leider nicht persönlich geschafft hat oder wie ich, […]
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Die Happy – Everlove

Seit 20 Jahren musizieren Die Happy mittlerweile schon und scheinen noch lange nicht genug zu haben. Seit dem 28.02.14 ist ihr 8. Studioalbum „EVERLOVE“ in den Läden erhältlich und steigt direkt auf Platz 35 der deutschen Album Charts ein. Der Einstieg ins Album ist für Die Happy Fans sehr leicht gemacht, haben „Miracle Rising“ und „Everlove“ doch den typisch poppig-rockangehauchten Sound, welcher Die Happy ausmacht. Die erste Single „I Could Die Happy“ ist eine schöne Popnummer, die einem im Ohr bleibt. „Hypnotized“, „Unlimited Love“ und „Too Fast“ kommen da schon härter um die Ecke und laden zum Springen und Abgehen ein. Überraschungseffekt auf dem Album ist für mich die Klavierballade „Hang On“, welche von Martas wundervoller Stimme lebt und insgesamt einen jazzigen Touch hat. „Hang On“ ist natürlich nicht die einzige Ballade auf dem Album, dazu gesellt sich noch „Time Is A Healer“, welche mit einem wundervoll langsamen Songaufbau besticht. Insgesamt ist das Album im Vergleich zum Vorgänger „Red Box“ wieder einige Spuren weicher,  dafür aber musikalisch genial und erfrischend. Ein zeitloses Album, was bei vielen Die Happy Fans sicher Anklang finden wird. Mir persönlich fehlt bei manchen Songs doch so ein wenig der Pfeffer dahinter, aber wer Die Happy […]
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Marteria – Zum Glück in die Zukunft II

Marteria-Reviews gibt es wie Bärte im Sudan, deshalb werde ich mich kurz halten und nur das (meiner Meinung nach) wichtigste hervorheben. Da ist es endlich. Voller Spannung öffne ich die .rar-Datei – ähhhm ich meine natürlich das Amazon-Päckchen. So viele Fragen schwirren durch meinen Kopf: – Wird das Album so gut wie das letzte? – Was für Features werden vorhanden sein? – Warum liegt hier Stroh rum? Es geht los – ein schöner oldschooliger Beat im Intro macht schon mal Lust auf mehr – und „mehr“ ist in diesem Fall der allseits bekannte Über-Track „Kids“. Auch wenn man den Song bereits in- und auswendig kennt, könnte der Start des Albums nicht besser sein. Denke ich mir – bis der Bass vom nächsten Song einsetzt. „OMG“ denke ich nur. Der gleichnamige Track haut mich aus den lila Wolken und ich beginne vor’m Monitor zu tanzen. Während Marteria sich die Frage stellt, wie er bloß in den Himmel kommt, kriegen meine Nachbarn sich nicht mehr ein vor Lachen auf Grund meiner Tanz-„Künste“. (ACHTUNG! Unter dem Video geht es weiter) Marteria mit seinem Video zum Song Kids Von jetzt an wird das Album ruhiger und die Gefahr, erneut Tanzen zu wollen, verfliegt zum […]
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Wirtz – Unplugged

Wirtz wäre nicht Wirtz wenn er nicht immer was Neues in der Hinterhand hätte. Jetzt kommt er mit einem Best of, was kein Best of sein soll, in Form von einem Unplugged Album daher.  Und das kann ich jetzt schon sagen, es ist gut. Er nimmt einfach 14 Songs, zerlegt sie bis auf den Text und arrangiert sie neu. Hauptaugenmerk liegt dabei nicht nur auf der Stimme, sondern auch auf einem Flügel / Klavier. Er hat es nicht nur geschafft eine Song wie FREI in eine komplett umgestaltete Unplugged Version zu verwandeln, die auch noch langsamer ist- nein er klingt dabei auch noch verdammt gut. Daniel selbst sagt folgendes im Pressetext: „Wir haben die ausgewählten Stücke bis auf die Knochen seziert.“ So umschreibt WIRTZ den Schaffensprozess zu seinem neuen Album „Unplugged“, bei dem sich der eingefleischte Rocker auf sein Repertoire in völlig neuem Gewand präsentiert. Bevor am 21.02.2014 das Album in den Läden steht und es anschließend auf eine bereits fast ausverkaufte Tour geht.“  (Quelle Pressetext) Meine Ansage für dieses Album lautet daher: Fans müssen diese Cd auf jeden Fall ihr Eigen nennen und alle anderen  sollten Daniel und dem Unplugged Album eine Chance geben, denn es lohnt sich rein […]
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A Traitor like Judas – Guerilla Heart

Die Band A Traitor like Judas steht für feinsten Metalcore und ist für mich auf den ersten Blick eine große Überraschung, dass solch eine qualitativ hochwertige Musik aus Deutschland kommt und das von Musikern die ihrer Leidenschaft noch nicht als Vollzeitberufsmusiker ausüben können. Denn da sie im realen Leben leider noch nicht von ihrer Musik leben können, sind allesamt noch nebenbei ihren Jobs verpflichtet. Schade eigentlich und fast nicht nachvollziehbar mit Blick auf ihr Album Guerilla Heart mit welchem ich mich nunmehr auseinandersetzen darf. Ich muss sagen, abgesehen vom Intro haut die Scheibe sofort auf die zwölf. Wunderte ich mich kurz bei dem Intro zu Dark Sunsets noch ein wenig, da es mich an die Musik von Braveheart erinnerte, nahm das alles eine sehr schnelle Wende als die Gitarre und der Gesang um die Ecke kamen. Ganz kurz dachte ich auch, ich würde Caliban hören. Und das meine ich Positiv. Hier stimmt einfach alles, der Gesang, Gangshouts und vor allem der Sound. Die Gitarren gepaart mit den Gangshouts gehen direkt ins Ohr und machen somit fast die ganze Scheibe zum Ohrwurm. Bisher habe ich selten erleben dürfen, dass ein Produkt von Anfang bis Ende dermaßen bei mir punktet. Bedenkt man, […]
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Maintain – The Path

Maintain sind seit 2000 mit im Pool der Bands die groß rauskommen wollen. Anders wie bei ihren befreundeten Bands Deadlock oder Maroon ist es Maintain jedoch nie wirklich gelungen. Doch warum ist das so? Musikalisch ist bei den Jungs alles Top. Auch macht Timo mit seinen Growls und Shouts einen echt guten Job. Vielleicht liegt es an den vereinzelten melodischen death Einflüssen, man weiß es nicht. Nach den beiden gelungenen Startern, New Shores und Braving the Waves die an Maroon oder alte Heaven Shall Burn erinnern, werden MAINTAIN auf „The Path“ irgendwie etwas eintönig, da sich vor allem die härteren Passagen ähneln. Allerdings versteht es der Fünfer aber auch immer eine Vielzahl abwechslungsreicher Passagen wie Sprechgesang, Breakdowns oder ruhigere Melodiebögen (Killer: „Kissing The Flames“) mit in das Gesamtwerk einzubauen. Freunde des etwas härteren Metalcore sollten hier definitiv ein Ohr riskieren. Solide 7/10 Punkten https://www.facebook.com/maintainofficial Tracklist: 1. New Shores 2. Braving the Waves 3. The Farewell 4. In the Midst of Doubt 5. Kissing the Flames 6. Thrilled 7. Priorities 8. Deception 9. Heritage 10. Reign of Malice 11. The Day
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Hate Squad – You are not my fucking God ( Best of…)

Hate Squad (dt. Hasskommando) ist eine deutsche Thrash-Metal- und Hardcore-Band aus Hannover, Niedersachsen. Sie gilt als Wegbereiter des Metalcores in Deutschland. Die eine zu dieser Zeit noch relativ unbekannte Mischung aus Hardcore und Thrash Metal spielten. Schon fünf Monate nach ihrer Gründung nahm die Band das erste Demo auf, das kurz nach seiner Veröffentlichung zu einemPlattenvertrag bei GUN Records führte. Bereits 1994 erschien das Debütalbum „Theater of Hate“. Sie spielte auf dem 10-jährigen Jubiläumsfestival des Dynamo Open Air in den Niederlanden am 3. Juni 1995 vor 120.000 Zuschauern, was der Höhepunkt in ihrer Karriere war. Außerdem wurden sie von „Viva Metalla“ 1995 zum Newcomer of the Year gewählt. (Quelle Wikipedia) Das zur Erklärung wer oder was Hate Squad sind, laut Wikipedia. Was soll man groß sagen über ein Best of Album, ausser die Fakten. Wir bekommen hier eine Doppel CD mit insgesamt 37 Songs, quer durch die gesamte Bandgeschichte. Es finden sich unveröffentlichte Demoaufnahmen aus dem Jahr 1993 und 2002 auf den Cds. Auch sind zu meiner Freude, meine Lieblingssongs Not My God, H8 For The Masses, I Q Zero und Hannover H8core vertreten. You are not my fucking God ist definitiv etwas für jeden Metalfan und selbstredend ein muss […]
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Robbie Williams – swings both ways

 Autorin Maren: Die Tage werden kürzer, die Nächte länger und mit Einzug der Kälte machen wir es uns gerne kuschelig warm Zuhause gemütlich. Genau die richtige Jahreszeit für die passende musikalische Untermalung, die uns gerne auch über den Tellerrand hinaus schauen lässt und an die gute alte musikalische Zeit erinnert. Der Swing ist wieder präsenter und das weiß auch Robbie Williams. Bereits im Jahr 2001 begeisterte uns der britische Musiker mit „Swing when you´re winning“ und nun zwölf Jahre und einige wilde Robbie Eskapaden später folgt das zweite Swing Album „swing both ways“. Mit nunmehr leicht ergrautem Haar und als Ehemann und liebevoller Papa sind seine wilden Zeiten sicherlich vorbei, doch das ändert nichts an seinen großartigen Entertainer Qualitäten, welche er gerade in diesem Musikstil ganz besonders zum Ausdruck bringt. Denn machen wir uns nichts vor, sicherlich ist er ein guter Sänger, jedoch kein Begnadeter. Als Entertainer gehört er aber zu den ganz Großen und das kann er in seine Stimme übertragen, wie kaum jemand. Nicht ohne Grund hat er weltweit über 70 Millionen Tonträger verkauft, erhielt bis dato 17 Brit Awards und bekam einen Eintrag in das Guinness Buch der Rekorde für 1,6 verkaufte Eintrittskarten an nur einem einzigen Tag. […]
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The Truth About Love Tour DVD

Autorin Janine: Seit Feburar diesen Jahres reist P!nk mit ihrer „The Truth About Love Tour“ durch die Welt und bringt es auf sage und schreibe 139 Konzerte. Viele Konzerte waren bereits nach wenigen Minuten ausverkauft. Seit dem 22. November kann man sich das Spektakel auch auf DVD Zuhause anschauen. Ganze 21 Songs erwarten den Zuschauer auf dieser DVD, welche während der  Auftritte in Melbourne aufgenommen wurde. Hinzu kommt noch ordentlich Bonusmaterial, womit die DVD insgesamt 148 Minuten geballte P!nk-Power verspricht. Die Songs reichen vom aktuellen Album über Hits, wie „Just Like A Pill“, „U + Ur Hand und „Sober“ bis hin zu einem Medley des ersten Albums „Can’t Take Me Home.“ Auf dieser Tour ist sogar ein Host der Show vorhanden, gemimt von Schauspieler Jimmy Slolina,  eine sehr witzige Idee, wobei der Humor wahrscheinlich nicht jedermanns Geschmack trifft. Was P!nk und die Tänzer auf der Bühne leisten ist einfach atemberaubend und gar nicht in Worte zu fassen. Die Band und P!nks unglaublich sympathische und witzige Art machen das Ganze dann perfekt. Ob coole Tanzperfomances, akrobatische Einlagen unter der Hallendecke, eine wundervolle Unplugged-Session oder P!nk, die übers komplette Publikum fliegt. Es ist wirklich alles dabei, selbst die Albereien mit dem Publikum […]
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Stone Temple Pilots with Chester Bennington – High Rises (EP)

Autorin Maren: Als mir zu Ohren kam, dass die Stone Temple Pilots nunmehr mit Chester Bennington als Frontmann musizieren möchten und das das Gründungsmitglied und der ehemaliger Sänger Scott Weiland nur noch gerichtlich mit der Band verbunden ist, dachte ich mir: OK – das muss ich mir mal anhören. Zugegeben seit den 90zigern habe ich mich nicht wirklich mit STP beschäftigt und umso spannender befand ich es, vorab mich mit der aktuellen Lage der Band auseinander zu setzen bzw. nach zu lesen, warum da plötzlich eine andere Stimme gesucht wurde. Gesagt, getan und hier eine kurze Mitteilung an die die es noch nicht wissen: Scott Weiland ist der Meinung er hat die Band nicht verlassen und geht den gerichtlichen Weg. Die restlichen Mitglieder der STP sind der Meinung, dass sie einen zuverlässigen Sänger brauchen, der keine finanziellen Einbußen verursacht. Bis das alles geregelt ist, heißt es somit Stone Temple Pilots with Chester Bennington.  So weit, so gut. Doch kommen wir zum Wesentlichen, der EP High Rise um die es hier gehen soll. Mag man von der Musik von Linkin Park denken was man möchte, so stellt sich doch zuerst die Frage, wie die kraftvolle und unverwechselbare Stimme von Chester da […]
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