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Konzertbericht: UB40 in Hamburg 04.12.2014

Autor: Marius     UB40 riefen an diesen Donnerstagabend ihre Fans zusammen, um das so gut wie jeden Monat stattfindende Reggaekonzert in der Fabrik in Hamburg Altona zu zelebrieren. So könnte man es als Reggaeliebhaber zumindest vermuten. Schon nach dem Betreten der Halle wurde klar, dass dieser Abend wenig mit den Shows aus den Vormonaten gemeinsam haben sollte. Dies fiel schon unmittelbar daran auf, dass pünktlich um 9 Uhr die ersten One-Drops von UB40 angespielt wurden, da eine Vorband nicht angekündigt war. Das Publikum diesen Abend glich nicht ansatzweise dem, das die letzten Monate Jah Cure und Tarrus Riley bejubelte. Es gab einen deutlich gehobenen Altersdurchschnitt, da der Eintrittspreis von 45 € wohl jüngere Besucher abschreckte. Zudem war das Publikum weniger multikulturell gemischt,  wie man es eigentlich von Reggaeveranstaltungen kennt. Dies lag vielleicht daran, dass UB40 einen deutlich poppigeren Reggae spielen und eher den Mainstream bedienen. Somit ließ das Gesamtbild der Veranstaltung einen schon zu neuen Wortkreationen wie „Schlager-Reggae“ verleiten und es war klar, dass dieses Konzert wenig mit dem jamaikanischen Roots-Reggae gemeinsam haben sollte. Seit ihrer Gründung 1978 im britischen Birmingham sind die Bandmitglieder mittlerweile ein wenig in die Jahre gekommen. Nichts destotrotz war die Fabrik einigermaßen gefüllt und […]
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Konzertbericht: Jah Cure in Hamburg 30.10.2014

Autor: Marius 400 Reggae-Heads haben sich zusammengefunden um den Europatourauftakt des jamaikanischen Musikers Jah Cure in Hamburg zu besuchen und um wieder eine derbe Off-Beat Atmosphäre zu feinsten Roots-Reggae-Vibes in der Fabrik zu zelebrieren. Das Warm-Up Programm lieferten die Jungs von Silly Walks, die auch anschließend der Gastgeber der Aftershow-Party in der Astra Stube waren.  Im Anschluss kam der junge Musiker Clay als opening Act auf die Bühne und lieferte eine solide Soundsystemshow, bei der er einige seiner zurzeit noch recht unbekannten Songs spielte. Am besten blieb sein Song „Only Love“ auf den brandneuen „Clock Tower“ Riddim hängen, der eine Hamburger Produktion aus dem Hause Silly Walks ist. Nach einigen weiteren Tunes betrat die Iyah Cure Band die Bühne. Sie heizten erst mal mit Cover Versionen von Dennis Browns „Should I have faith“ & „Here I come“ sowie Beres Hammonds „Step aside“ das Publikum ordentlich ein, bis Jah Cure ganz in schwarz, die Bühne betrat und mit „Stronger“ seine Performance begann.  Mit schwarzer Sonnenbrille und seinen schwingenden Dreadlocks, leitete er sanft zu „Sticky“ und „Jah Bless me“ über. Nach kurzer Zeit viel bereits auf, dass die Band wieder eine Auswahl besonderer Musiker war, die ihre Instrumente erstklassig beherrschten. Auffällig jedoch […]
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Tarrus Riley 01.10.2014 Fabrik Hamburg

Autor: Marius Tarrus Riley gilt als eines der größten Gesangstalente Jamaikas. Der Sohn des ehemaligen Uniques-Sängers Jimmy Riley gehört inzwischen zu den größten Reggae Stars der neuen Generation. Seinen Durchbruch feierte er mit seinen Alben „Parables“ und „Contagious“, welche ihm nicht nur internationales Renommee, sondern auch zahlreiche Auszeichnungen einbrachten. Bei den Reggae Academy Awards 2008 holte er gleich mehrere davon, u.a. in der Kategorie „Bester Sänger“ und für seine Hit Single „She’s Royal“ bekam er Awards in den Kategorien „beliebtester Song“ & „bester Reggae Song“. Auch wurde Tarrus Riley von den Lesern des Reggae Magazins „riddim“ zum „Besten Live Act“ gewählt. An diesem Erfolg ist sicherlich auch die großartige Band des legendären Saxophonisten Dean Fraser beteiligt, der einen Großteil seiner Veröffentlichungen produzierte und ihm auch dieses Mal wieder als Musiker und Bandleader zur Seite steht. Dieses Konzert Highlight sollte sich wirklich kein Reggae Fan entgehen lassen, von daher verweisen wir gerne darauf. Karten gibts im Vorverkauf für 23,00 € auf www.fabrik.de
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Soja 02.10.2014 in Hamburg

Autor: Marius „SOJA sehen sich als musikalische Weltverbesser. Als Band mit Mission hat sich die US-Band mit ihrer Mischung aus Reggae, go-go, d.c. Hardcore, Rock und Hip Hop eine weltweite ergebene Fanschar erspielt. Nach der Veröffentlichung von „strength to survive“ in 2012, kündigten SOJA das baldige erscheinen ihres fünften Albums „amid the noise and haste“ an. „Meine Texte handeln von Dingen, die ich für die Wahrheit halte“, so Sänger Jacob Hemphill. „Der Standpunkt des Albums ist, die Hörer dazu zu bringen, mit ihrer inneren Kraft wieder in Kontakt zu treten, sich wieder in das Leben zu verlieben.“ Mit diesem Zitat verweisen wir gerne auf das Konzert am 02.10.2014 im Mojo Club in Hamburg, dass um 19 Uhr losgeht. Tickets kosten 25,60 € und werden über die Website des Clubs vertrieben. http://www.mojo.de www.sojamusic.com  
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Caliban, Münster, Skaters Palace, 10.05.2014

Wenn Caliban oder besser gesagt Century Media einladen, dann sollte Mann oder  Frau auch dahin gehen. Gut, in diesem Fall gab es nicht nur Caliban zu sehen, sondern ebenfalls Breakdown of Sanity, I killed the Promqueen, The Devil wears Prada und The Ghost inside. Allesamt Metalcore Bands. Bis dato war ich noch nie im  Skaters Palace zugegen und auf den ersten Blick täuschte und schockierte mich die Größe des Ambientes kurzfristig. Hier sollen 1200 Leute Platz finden? Natürlich passt es. Der Schein trügt halt manches Mal. Die Vorbands klangen für mich leider alle gleich, egal ob sie schon seit 15 Jahren dabei waren oder christlichen Metalcore machten. Pünktlich um 22:00 Uhr kamen Caliban auf die Bühne und hatten gleich das Publikum im Griff. Kurze knappe Ansagen von Herrn Dörner. Die Fans waren alle textsicher und das zeigten diese auch immer wieder. Auch die Aufforderung zum Circle Pit wurde sofort umgesetzt. In dieser Größe habe ich das in einer Halle noch nie gesehen. Musikalisch lag das Hauptaugenmerk natürlich auf der aktuellen Scheibe Ghost Empire. Selbstverständlich gab es auch ältere Song zu hören. Sogar „Nebel“ wurde gespielt, der so weit ich es weiß, der einzige deutsche Song von Caliban ist. Leider spielte […]
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Skindred – Herford, X , 15.02.2014

Weil meine Kollegen Janine so von Skindred schwärmte (https://www.heldenverlag.de/skindred-hamburg-markthalle/) und ich sie nur kurz auf dem Reload Festival gesehen habe, wollte ich sie mir mal ganz in Ruhe geben. Und ich kann euch sagen, es lohnt sich. Ich hab immer noch die Chöre im Ohr die FACEBOOK FACEBOOK singen, aber dazu später mehr. Pünktlich um halb acht, traf ich in Herford am X ein und hatte ganze 10 Minuten Zeit, bis die erste Vorband auf die Bühne kam. Maplerun , für mich komische Musik, alles eher ruhig gehalten. Dennoch machten sie ihren Job gut und berücksichtigt man, dass sie die erste Band des Abend waren, sie wohl fast keiner kannte und sie als erstes raus mussten alles gut. Es folgten Soil. Fragte ich unwissend meine Begleitung: „Muss man die kennen?“  Weiß ich jetzt: Müssen nicht, aber man sollte. Gute Laune Rock aus den Staaten der ordentlich ins Ohr ging. Spätestens als der Song HALO angespielt wurde und Skindred mit auf die Bühne kamen und sich  der Sänger von Soil ins Publikum mischte, stand das X Kopf. Alle Mitglieder der drei Bands gröhlten abwechselnd ins Mikrofon und am 2. Schlagzeug, durfte jeder Mal ran. Ein buntes Treiben, aber es war nett […]
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Die Happy Live, 30.12.2013 Hamburg Docks

Alle Jahre wieder kommen Die Happy am 30.12. nach Hamburg und beglücken ihre Fans mit einer klasse Show. So war es auch im vergangenen Jahr 2013. Silvester und Die Happy? Das gehört einfach zusammen! Die Happy begannen mit der Single „Dance For You Tonight“ aus ihrem letzten Album „Red Box“. Mit „Not That Kind Of Girl“ brachten die Jungs und die frisch gebackene Mama das Docks dann richtig in Feierlaune, es wurde gehüpft und laut mitgesungen. Es scheint, als hätten Die Happy nach ihrer 10-monatigen Pause nichts verlernt. Nur auf das Springen verzichtete Marta und entschuldigte sich, denn aus der Muttermilch sollte doch besser keine Butter werden. Der gute Mix der Setlist aus weichen Songs wie „Whatever“ und „Good Things“, härteren schnellen Songs wie „Leaving You“, Hits wie „Big Boy“ und „Goodbye“ und einem neuen Song, des Ende Februar erscheinenden Albums „Everlove“ wurden vom Publikum mehr als gut angenommen und dieses feierte nochmal gebührend den Jahresabschluss. Die Zugabe mit den Songs „Survivor“, „Slow Day“ und natürlich „Supersonic Speed“ beendeten das 2-stündige Set und man konnte mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht nach Hause fahren. Die Happy schaffen es einfach immer wieder den Zuschauer zu begeistern, einmal durch ihre tolle […]
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Skindred – Hamburg Markthalle

Autorin: Janine Warning, warning! Skindred verwandeln die Hamburger Markthalle in eine Partyhölle. Aber fangen wir doch mit den Supports an. Urban Majik Johnson aus Hamburg machten direkt am Anfang ordentlich Spaß. Die Stimmung war super, kein Wunder, ist es doch ein Heimspiel für das Trio. Musikalisch passen Urban Majik Johnson mit ihrem Mix aus Funk, Reggea, Hip Hop und Hardcore perfekt zu Skindred. Auf die zweite Band „Deadly Fire Circus“ hätte ich gut und gerne verzichten können. Die Herren haben sich zwar ordentlich Schminke ins Gesicht gehauen, das Publikum allerdings nicht gerade vom Hocker. Die Musik an sich war gar nicht so schlecht, aber irgendwie passte es einfach nicht zu Skindred und die Stimmung, die Urban Majik Johnson aufgebaut hatten, war erstmal Vergangenheit. In der Umbaupause heizte aber alleine die Musik, die durch die Lautsprecher schallte, die Stimmung wieder an. Bei „Hey Ho Let’s Go“ wärmte sich das Publikum schon mal stimmlich und bewegungstechnisch auf. Dann gingen die Lichter aus, „Thunderstruck“ und der „Star Wars Imperial March“ erklangen und Skindred betraten die Bühne. Sie eröffneten den Abend direkt mit „Ninja“ und „Doom Riff“, die Stimmung kochte über! Es wurde gesprungen, getanzt und gesungen ohne Ende. Sänger Benji hatte das Publikum […]
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Brickmosh Twistringen, 26.10.2013

In der alten Ziegelei in Twistringen fand zum 3. Mal das Brickmosh statt, mit erfreulichen warmen Oktobertemperaturen. Wer die alte Lady namens Ziegelei kennt, weiß das zu schätzen. Leider forderte die Dunkelheit gepaart mit meinen länger zurückliegenden Besuch am selbigen Ort einen kleinen Tribut und der Auftritt der ersten Band war für mich auf die letzten fünf Minuten verkürzt. Zugegeben, es mag auch am verspäteten loskommen liegen, dennoch mein kleiner Tipp für die Zukunft: Kleine Wegweiser wären eine feine Sache, um auch neues Publikum für sich zu gewinnen. Daher muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich mich zum Auftritt von Austin Deathtrip nicht wirklich äußern kann. Sorry Jungs! Allerdings haben die fünf Minuten die ich mitbekommen habe gut gerockt und euer Merchandise ist übrigens sehr cool. Hier der Link zu Facebook Seite: https://www.facebook.com/austindeathtrip?fref=ts Es folgte eine etwas längere Umbauphase mit einspielen, einstellen der Anlage und und und. Alles ein alter Hut, wenn mehrere Bands an einem Abend spielen. Leider stellte sich hier auch sofort das Problem ein, welches sich durch den ganzen Abend, wie ein roter Faden ziehen sollte und wovon fast jede Band mehr oder weniger betroffen war. Weiter hinten stehend hallten die Instrumente stellenweise extrem zurück und […]
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Trailerpark-Tour – München

  Die vierköpfige Rapcrew Trailerpark ist aktuell mit ihrer Harter Schnaps, leichte Mädchen & Alligatoah – Tour unterwegs und machte am 24.10.2013 Halt im münchener Backstage, wo wir vom Heldenverlag live dabei sein durften. Knapp 30 Minuten vor Beginn ist die Schlange vor der Tür immer noch 200 Meter lang – da bedankt man sich doch mal wieder herzlichst beim Erfinder der Presseeingänge – und natürlich beim Management vom Backstage, die uns das möglich gemacht haben. Endlich geht es los. Ich persönlich habe Trailerpark schon desöfteren live gesehen – jeder Gig war unbeschreiblich. Aber im Zusammenspiel mit Alligatoah als Solokünstler ist der Reiz natürlich nochmal extra groß. Dieser legt auch gleich richtig los, betritt mit seinem persönlichen Butler und zwei Kinderwägen die Bühne. Der Butler befriedigt anfangs ein paar Wünsche Alligatoahs – wie z.B. seinen Durst stillen oder ihm vom Schweiß säubern – ehe sich dieser als kein geringerer als ButlerBoi… ähh natürlich BattleBoiBasti enttarnt. Zusammen schmettern die beiden ihren Hit „Rabenväter„. Der Track kommt umso authentischer, je näher man sich die Kinderwägen betrachtet. Aus diesen steigt nämlich ab und zu etwas Qualm auf, was vermuten lässt, dass die „Kinder“ darin in ihren jungen Jahren wohl schon ordentlich am Kiffen […]
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