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Extrabreit: Neues von Hiob

Autor: Peter

Granate  – wahrscheinlich die authentischste Scheibe der Breiten

„Neues von Hiob“ ist eine ehrliche Platte. Endlich klingt Extrabreit im Player auch so wie man sie Live kennt. Auf aufwendige Orchestrierung wurde nahezu gänzlich verzichtet. Hier kriegt man Kraft pur auf die Ohren.

Die Produktion ist wunderbar kraftvoll ohne den Sound zu vermatschen. Die Texte sind wieder von augenzwinkernd subtil bis nachdenklich. Die Gitarrenarbeit ist grandios. „Freitag Nacht“ ist ein einziger Palast aus Gitarren.

Extrabreit hat mit „Neues von Hiob“ Maßstäbe gesetzt. Das Album startet mit 3 Songs am Stück von denen jeder Single Qualitäten hat. „12 Sekunden“, „Lärm“ und „Andreas Baaders Sonnenbrille“ bleiben sofort im Ohr hängen und machen Lust auf mehr. „Lärm“ ist auch die Single (Ab 11.04.08). Leider nur als Download-only oder als One-track über die-breiten.de Merchandising.

„König der Angst“ ist wahrscheinlich „Der Präsident ist tot“ des neuen Jahrtausends. Ich mußte sofort an den Klassiker denken.

Wer Extrabreit mag den wird dieses Album begeistern. Wer deutschen Punk’n’Roll mag wird Extrabreit auch für sich entdecken.

Meine weiteren Favoriten; „Tanzen“ (schreit nach Bewegung), „Osama Bin Laden“ (wunderbar), „Besatzungskind“ (melancholisch), „Freitag nacht“ (Visionenhaft), „Annemaries Baby“ (eine Referenz an sich selbst) und der Rausschmeisser „Verrückte Welt“ (einfach schön!).

Wer sich in der extrabreiten History auskennt wird sich über die vielen Bezüge und Zitate aus dem extrabreiten Kosmos freuen.

„Neues von Hiob“ ist Grandios

 

 

 

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