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Eisbrecher – Eiszeit

Autor: Karsten

Eisbrecher – Eiszeit

Nachdem sich Sänger und Texter Alexander „Alexx“ Wesselsky 2003 wegen künstlerischer Differenzen von der Band Megaherz trennte (welche er 1993 ins Leben gerufen hatte), gründete er zusammen mit DJ und Ex-Mitglied von Megaherz Noel Pix (alias Jochen Seibert) die Band Eisbrecher. Aufsehen erregte die Band mit ihrem Debütalbum Eisbrecher, weil sie als Anreiz für das Kopieren des Albums zwei CD-Rohlinge beilegte. Das Ziel ihrer Aktion war, gegen die Kriminalisierung der Endverbraucher durch die Musikindustrie zu protestieren. Alexander „Alexx“ Wesselsky und Noel Pix bezeichnen den Klang, den sie mit Eisbrecher erzeugen, selbst als „Elektronischen Trip-Rock“. Sie versuchen, harte Gitarrensounds durch kraftvolle Elektroklänge zu ergänzen. Sie werden der Neuen Deutschen Härte zugeordnet. Das zur Vorstellung der Band.
Was die CD angeht, ist alles beim Alten. Viel Elektroklang, viele Gitarren und eine stampfende Stimme vom Alexx. Jetzt kann natürlich nicht jeder etwas mit dieser Aussage anfangen, weil nicht jeder diese Band kennt. Am besten beschreibt man Eisbrecher wie folgt: Synthies, Gitarre, Schlagzeug – quasi wie eine abgeschwächte Version von Manson oder Atrocity. Der Gesang beschreibt sich dann wie folgt, mal 80ér klarer Gesang gefolgt von harten stampfenden  Gesang vergleichbar wie Rammstein. Böse Menschen behaupten das Eisbrecher und Megaherz ja nur eine harmlose Kopie von Rammstein seien sollten, dem ist aber auf gar keinen Fall so.

Jeder der mal Elektro Rock hören will, der gut gespielt ist und sehr gute abwechslungsreiche Texte hat, der ist bei Eisbrecher genau richtig. Ein muss für jeden Fan. Und ansonsten kommen Eisbrecher ja auch noch auf Deutschland Tour, Solo und als Support von Alice Cooper. Schaut einfach mal auf die Homepage von Eisbrecher. 8/10 Punkten.

Tracklisting:

01. Böse Mädchen 3:36
02. Eiszeit 3:22
03. Bombe 3:01
04. Gothkiller 3:32
05. Die Engel 3:19
06. Segne Deinen Schmerz 4:03
07. Amok 3:39
08. Dein Weg 3:25
09. Supermodel 3:19
10. Der Hauch des Lebens 3:44
www.eis-brecher.com/

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