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Chapeau Claque live im Logo

Autorin: Ramona

Ort: Hamburg – Logo
Datum: 19.04.2009

Am 13.02.2009 schaffte es die junge Band aus Erfurt bei Stefan Raabs Bundesvision Song Contest auf den 6ten Platz. Vorerst spielten CHAPEAU CLAQUE da noch im Vorprogramm von NORTHERN LITE. Bereits 2007 durfte Sängerin Maria erfahren, wie gut sich diese Platzierung anfühlt, da sie damals zusammen mit eben NORTHERN LITE auf der Bühne dieses Wettbewerbs stand. Nun aber in die Gegenwart…

Pünktlich um 21 Uhr betraten CHAPEAU CLAQUE die Bühne des Hamburger Szeneclubs „Logo“. Ich persönlich mag den Laden sehr gerne, aber für diese Art von Musik ist es eventuell nicht der richtige Ort. Die hübsche Sängerin Maria Antonia Schmidt ist barfuss unterwegs und trägt ein gelbes Sommerkleid. Sie hat eine sehr positive und natürliche Ausstrahlung. Die fünf Erfurter begeistern durch verspielte Melodien und beschwingten Rhythmuswechsel. Maria bindet die Zuschauer mit ein, indem sie wie zum Beispiel beim Lied „Rot“ Farben raten mit ihnen spielt. Anfangs war das Publikum etwas schüchtern, wurde aber spätestens bei „Zum Tanz“, als eine kleine Gruppe von Fans anfing zu tanzen und zu springen, lockerer und feierte die Band unbeschwert. Aber auch das Schlagzeugsolo von Jörg sorgte für Begeisterung. Maria ist ein echtes Musiktalent und verursacht durch ihre wunderbare Stimme ein Gänsehautgefühl.

Die fünf jungen Künstler haben eindeutig bewiesen, dass es noch gute handgemachte Musik gibt. Die Bühnenshow wurde mittels Lichteffekten, das Einbringen verschiedenster Instrumente wie zum Beispiel Klangschalen und einem Megaphon, welches oft zum Einsatz kam, zu einem echten Hingucker. Außerdem schmückten Tiermasken sowie ein riesiger Storch das Bühnenbild. Einige der Tiere fand man als Metaphern in den Liedern wieder. Ihre tiefsinnigen Kompositionen laden zum Träumen ein und rühren das Herz. Durch ihren aber ebenso poppigen Indieklang fühlt man sich zum Tanzen animiert. Maria geht auf das Publikum ein und freut sich ehrlich über den Applaus des Publikums. Nach dem Konzert setzte sie sich an den Merchandise-Stand, plauderte mit den Leuten und schrieb persönliche Widmungen auf Poster, CDs etc. So ging ein wunderschöner Abend zu Ende. Etwa zwei Stunden verzauberten die Klappzylinder ihr Publikum.

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