MENÜ
Suchen

A Traitor like Judas – Guerilla Heart

Die Band A Traitor like Judas steht für feinsten Metalcore und ist für mich auf den ersten Blick eine große Überraschung, dass solch eine qualitativ hochwertige Musik aus Deutschland kommt und das von Musikern die ihrer Leidenschaft noch nicht als Vollzeitberufsmusiker ausüben können. Denn da sie im realen Leben leider noch nicht von ihrer Musik leben können, sind allesamt noch nebenbei ihren Jobs verpflichtet. Schade eigentlich und fast nicht nachvollziehbar mit Blick auf ihr Album Guerilla Heart mit welchem ich mich nunmehr auseinandersetzen darf.

Ich muss sagen, abgesehen vom Intro haut die Scheibe sofort auf die zwölf. Wunderte ich mich kurz bei dem Intro zu Dark Sunsets noch ein wenig, da es mich an die Musik von Braveheart erinnerte, nahm das alles eine sehr schnelle Wende als die Gitarre und der Gesang um die Ecke kamen. Ganz kurz dachte ich auch, ich würde Caliban hören. Und das meine ich Positiv. Hier stimmt einfach alles, der Gesang, Gangshouts und vor allem der Sound. Die Gitarren gepaart mit den Gangshouts gehen direkt ins Ohr und machen somit fast die ganze Scheibe zum Ohrwurm. Bisher habe ich selten erleben dürfen, dass ein Produkt von Anfang bis Ende dermaßen bei mir punktet. Bedenkt man, dass Guerilla Heart auch erst das 3. Album der Braunschweiger ist, sollte man hellhörig werden, da erfahrungsgemäß erst ein paar Alben ins Land ziehen müssen, bis der Sound wirklich perfekt stimmt. Eine große Leistung und somit bin ich auch noch auf den zweiten Blick sehr begeistert und man kann sich glaube ich vorstellen wieviel Liebe und Herzblut in dieser Scheibe liegt, das sie so verdammt gut klingt.
Für mein Fazit möchte ich gern den Kollegen von POWERMETAL.de zitieren:
„Die Braunschweiger bieten auf „Guerilla Heart“ weiterhin abwechslungsreichen Metalcore, der seine Wurzeln ganz eindeutig im Hardcore hat. Die mehrstimmigen Vocals, die Botschaft, der Gesang von Frontsau Jasper, das alles ist lupenreiner Hardcore, der seine Vorbilder in New York hat. Es ist die abwechslungsreiche Gitarrenarbeit von Django und Sören, die der Band den Stempel „Metal-“ vor dem Kern aufdrückt. Riffs, Soli, Leads, das alles könnte auch von diversen Thrash-Helden kommen.“
Dem ist nicht hinzuzufügen und deshalb gebe ich voller Stolz 9/10. Warum 9 und nicht 10 Punkte, ganz einfach, ich will das die Jungs das ganze nächstes Mal nochmal steigern.
https://www.facebook.com/atraitorlikejudas
Tracklist:

1. Intro
2. What Counts
3. Death Or Better Days
4. Friendships
5. Dark Sunsets
6. Of Burying Kings And Burning Crowns
7. New Shores
8. Interlude (Piano)
9. One Way Ticket
10. One In A Million
11. Shape Of Light
12. Make This Happen (2013)

 

Kommentar verfassen