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A LIFE DIVIDED – THE GREAT ESCAPE

Autorin: Maren

 

Im Februar 2011 gaben sich A Life Divided mit ihrem Album „Passenger“ die Ehre und für mich kam es zum ersten musikalischen Kontakt, welchen ich als durchweg positiv empfand. Wer sich den ersten Eindruck von damals nach lesen mag, hier der kleine Wegweiser: https://www.heldenverlag.de/a-life-divided-passenger-3/ 
Nunmehr schreiben wir das Jahr 2013 und die Münchner Electro Rocker veröffentlichten am 18. Januar ihr neues Album „The Great Escape“, in dem es sich um das Thema Flucht mit all seinen Gesichtern drehen soll. Hier dazu ein Auszug aus dem Pressetext:

„Flucht kann ganz unterschiedliche Facetten haben“, bereitet Sänger und Songwriter Jürgen Plangger auf seine neue musikalische Reise vor. „Flucht kann emotional wütend, befreiend, ohnmächtig, resignierend oder hoffnungsvoll motiviert sein – und irgendwo ist sie meist alles zusammen.“

Somit haben wir das Thema wohl begriffen und nun beachten wir zusätzlich noch, dass „„The Great Escape“ von Erik Damköhler und Jürgen Plangger aufgenommen und produziert wurde. Für den Mix konnte man zudem Tue Madsen (Antfarm Studios) gewinnen und fürs Mastering war Mikka Jussila (Finnvox Studios) verantwortlich.
Doch was sagt das alles über das neue Album aus? Zuerst möchte ich nochmals in Erinnerung rufen, dass mir „Passenger“ sehr gut gefallen hat und ich mich freute mehr von A Life Divided zu hören. Leider muss ich mir bereits nach den ersten drei Songs eingestehen, dass mich The Great Escape so gar nicht rockt. Ganz im Gegenteil, im weiteren Verlauf bis zum Ende des Albums, wird meine Begeisterung nicht mehr. Man möge mir verzeihen aber mir ist der Grad zwischen Melancholie und Schmalz einfach zu dünn. Mit Sicherheit gibt es eine große Fangemeinde und viele welche anderer Meinung sind und das ist auch gut so. Mir persönlich ist das alles jedoch zu glatt, zu ruhig, zu Massenkompatibel. Böse gesagt klingt es stellenweise wie die Gitarrenriffs, die ich schon sooft und somit zu oft hörte. Egal ob Drums oder Gitarren, keine Frage sie sind schnell und laut aber leider ohne Power. Besonders gesanglich fehlt mir alles, was mich am Vorgänger begeisterte.

Sicherlich liefern A Life Divided für ihre Fans ein solides Album ab und sie sollten keine Sorgen um Verkaufszahlen haben. Jedoch gehöre ich zu den Menschen die musikalisch in ein paar mehr Richtungen schauen und sich dabei auch gerne weit über den Tellerrand lehnen und vielleicht ist das auch der Grund, das man sich ständig weiterentwickelt und meine 2011er Anfangseuphorie sehr gedämpft wurde. Kurz gesagt: Ich glaube A Life Divided haben viel mehr drauf, als durchschnittliche Tanzsongs.

Tracklist:
01. Lost
02. It Ain’t Good
03. Clouds Of Glass
04. The Last Dance
05. Game Over
06. Feel
07. Perfect Day
08. Foreign Rain
09. Wait For Me
10. Goodbye
11. On The Edge
12. Space
13. If you want to

http://www.a-life-divided.de/

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