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Opeth – In Live Concert At The Royal Albert Hall (DVD) (Review)

Autor: Karsten

Opeth – In Live Concert At The Royal Albert Hall (DVD) (Review)
Opeth kommen aus Schweden und machen Progessiv Death Metal. Gut mittlerweile ist es etwas länger her, das ich mich mit Opeth beschäftigt habe und so war ich geschockt das nur noch Mika Akerfeldt von der Urbesetzung übrig ist. Gut das ist aber auch nicht weiter schlimm, andere Menschen können ja auch Musik machen, oder? Doch zur DVD. Was gibt es hier zu sehen? Eine Doppel DVD mit einem Konzert, Tourfilm und Interview. Stellt sich jetzt die Frage, braucht man das wirklich? Ich persönlich sage NEIN oder doch eher JA, ach ich weiß es auch nicht. Das sollte jeder für sich selbst entscheiden. Das Konzert war in der Royal Albert Hall, da Opeth ihren 20ten Geburtstag feierten und eine besondere Kulisse für Ihr Konzert haben wollten. Das hat man mit dieser Halle wirklich geschafft.
Das Konzert wurde in chronologischer Reihenfolge gespielt. Soll heißen, je ein Song eines erschienen Album von Orchid bis Watershed. Wie man es von einer Opeth Show kennt, nix besonderes. Ein bisschen BlingBling ein bisschen Leinwand im Background und das war es dann auch schon dazu noch ab und an eine lustige Ansage oder Geschichte vom Hobby Entertainer Akerfeld. Schön waren diese Äußerungen von Mika: Zum ersten Mal „cunt“ sagen in der Royal Albert Hall. Zum ersten Mal den Blastbeat hämmern lassen in der Royal Albert Hall. Zum ersten Mal Death Metal erklingen lassen in der Royal Albert Hall.

Was das Bonusmaterial angeht, das Interview geht 40 Minuten und dort kamen die Fragen der Fans zum Zuge. Die Doku zur „Evolution XX: An OPETH Anthology“-Tour ist eigentlich gar keine. Es handelt sich hier um einen Backstage-Zusammenschnitt, nicht unähnlich den B-Rolls aus Film-Bonusmaterialien. Ein paar Fans, die in den Genuss eines Meet & Greet kamen, werden interviewt, man sieht Åkerfeldt in einem Essener Hotelzimmer mit Handtuch um den Kopf gewickelt und einer Flasche „Head and Shoulders“ in der Hand sitzen und darüber referieren, dass „Essen“ das deutsche Wort für „to eat“ ist. Ein Besuch im Dönerladen ist auch dabei. Das ist alles amüsant, aber natürlich nicht gerade informativ. Aber mir hat es ein großes Lächeln ins Gesicht gezaubert.
Mein Fazit zu der am 17.09.2010 erschienen DVD. Für mich persönlich ist es nicht wirklich etwas, dafür fehlen meine persönlichen Lieblingssongs. Für Fans ein MUSS. Für Quereinsteiger, nett aber fast nicht geeignet, zu mächtig. Zuviel Input. Aber wer will nach 20 Jahren auch noch quereinsteigen bei dieser Band? Ich geb mal 6 / 10 Punkten.
Das Konzert wurde als Doppel-DVD sowie als 5-Disc-Set (2 DVDs, 3 CDs) veröffentlicht.

Tracklist:
* Set 1 (Album „Blackwater Park“):
* The Leper Affinity
* Bleak
* Harvest
* The Drapery Falls
* Dirge For November
* The Funeral Portrait
* Patterns In The Ivy
* Blackwater Park
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* Set 2:
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* Forest Of October (von „Orchid“)
* Advent (von „Morningrise“)
* April Ethereal (von „My Arms, Your Hearse“)
* The Moor (von „Still Life“)
* Wreath (von „Deliverance“)
* Hope Leaves (von „Damnation“)
* Harlequin Forest (von „Ghost Reveries“)
* The Lotus Eater (von „Watershed“)

Besetzung:

* Bass – Martín Mendez
* Gesang – Mikael Åkerfeldt (Lead), Fredrik Åkesson, Per Wiberg (Backing)
* Gitarre – Mikael Åkerfeldt, Fredrik Åkesson
* Keys – Per Wiberg
* Schlagzeug – Martin Axenrot

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