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Ministry – Relapse

Karsten


 

Ministry wurde 1981 von Alain Jourgensen (auch Alien Jourgensen oder kurz Al Jourgensen) in Chicago als reines Synthie-Pop-Projekt gegründet. Mitte der 80er Jahre wandelte sich der Sound, es kamen Einflüsse aus Industrial und EBM hinzu. Einige Jahre später war unter Verwendung von Rhythmusgitarren der Industrial-Metal-Stil, für den Ministry berüchtigt sind, vollständig ausgeprägt, was in einigen stilprägenden Alben kulminierte. Zu dieser Zeit bestand Ministry neben Al Jourgensen aus Paul Barker (Bass). Außerdem war das Ministry-Umfeld zentraler Bestandteil eines weit verzweigten Netzwerkes von Musikern verschiedenster Bands, was in einer Vielzahl von Nebenprojekten resultierte (unter anderem Veröffentlichungen mit Mitgliedern von Front 242 (als Revolting Cocks); mit dem Dead-Kennedys-Vokalisten Jello Biafra als Lard; mit Trent Reznor (Nine Inch Nails) als 1000 Homo DJs, um nur die wichtigsten zu nennen). 2008 gab Al dann das Aus der Band bekannt. Und wie das dann immer so mit Trennungen und letzten Alben und letzten Gigs ist, am 6. August 2011 wurde der Auftritt der Band beim Wacken Open Air 2012 bekanntgegeben. Und das neue Album folgte sogleich.

 

Was bekommt man zu hören? Ministry in Höchstform. Relapse ist meiner Meinung nach, das beste Album nach Psalm69 und House oft he Mole. Normalerweise bin ich immer der Meinung, Bands sollten sich weiter entwickeln. Nicht so bei Ministry, die sind zeitlos und sind gut so wie sie sind. Es passt immer wie die Faust aufs Auge. Und auch wenn es auf dieser Cd nicht um das Lieblingsfeindbild von Herrn Jourgensen geht, Familie Bush, ist es trotzdem ein Meisterwerk.

 

Zum Anspielen kann ich jedem nur die Songs Ghouldiggers, Double Tap, Freefall und United Forces ans Herz legen. Es ist als wären Ministry nie weg gewesen. Ach herrlich. Ministry sind zwar alt, aber immer noch gut und jeder sollte mal diese Industrial Erfahrung machen. 8/10 Punkten, weil mir immer noch zu viele langsame Lieder auf der Platte sind. Aber da bin ich wohl auch der Einzige der das findet.

 

Trackliste:

 

01. Ghouldiggers

02. Double Tap

03. FreeFall

04. Kleptocracy

05. United Forces

06. 99 Percenters

07. Relapse

08. Weekend Warrior

09. Git Up Get Out ‚N Vote

10. Bloodlust

 

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