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Mele Kalikimaka

Autorin: Laura

 

 

Mele Kalikimaka kommt aus dem Hawaiianischen und bedeutet Frohe Weihnachten. Wer nun aber auf hawaiianische oder weihnachtliche Klänge hofft, wird enttäuscht. Stattdessen gibt es harte Riffs und lautes Gebrüll mit einem Hauch zarter Klänge aus einem Saxophon von den fünf Jungs aus Schneverdingen. Dieses Jahr werden Mele Kalikimaka ihr Können noch auf einigen Konzerten und Festivals unter Beweis stellen.  Wir freuen uns dabei besonders auf das Move Your Ass Festival in unserer Heimatstadt“, sagt Sänger Rouven Schernikau. Sänger Rouven (20 Jahre) wird unterstützt von Jani Röhrs (19) an der Gitarre, Christoph Stein (22) am Bass, Jan Holste (18) am Saxophon und Tobias Lilie (20) am Schlagzeug. Seit mehr als 3 Jahren konnten sie sich gut in der Musikszene etablieren und können auf rund 80 Auftritte in Mitteldeutschland zurückblicken.

Zur Zeit haben sie ihre neue CD  Tigerstyle“ im Gepäck, welche fünf unverwechselbare Lieder enthält. In ihren Liedern verarbeiten sie sowohl eigene Erfahrungen aus dem Leben, als auch Gedanken über sinnlose Dinge wie in ihrem Lied  Why do we need the Y?“. Hier stellen sie sich die Frage, wieso es im deutschen Alphabet überhaupt den Buchstaben Y gibt, obwohl er so gut wie nie Verwendung findet. Die neue CD enthält aber auch tiefgründige Lieder wie  Those were the days“, in dem es um die guten, alten Zeiten geht, die nach einer gewissen Zeit vermisst werden. Mit  Let’s have a try and start a reunion“ rufen sie zur Wiedervereinigung auf. Eine gute Mischung aus Spaß und Ernst in ihren Liedern finden die fünf angehenden Rockstars aber immer. Ernst geht es zum Beispiel im Lied  War“ zu, das sie im vergangenen Jahr für den Sampler  Rock gegen Rechts“ neu aufgenommen haben. Mit Zeilen wie  We can´t live with your opinion, it´s time to fight right now“ gehen sie laut gegen Rassisten und Antisemitisten vor, welche sie auch nicht auf ihren Konzerten dulden. Seine persönlichen Highlights mit der Band sind laut Rouven Konzerte wie das in Jever mit der befreundeten Band Kinetic System und Born from Pain sowie das selbst organisierte Konzert in der FZB Schneverdingen mit Callejon.  Nicht zuletzt wegen den überragenden Aftershowpartys“, wie der 20-Jährige betont.

Mit ihrem Mix aus Ska und Core finden sie zwar besonders in der Hardcore- und Metalcore-Szene nicht überall Anklang. Aber aus eigenen Erfahrungen wissen sie, dass, sobald der Funke übergesprungen ist, Vorurteile gegenüber ihrem Musikstil schnell erloschen sind. Gerade das ist ein Ansporn, immer mehr Leute mit ihrer Musik zu überzeugen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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