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Konzertbericht Chuck Fenda & Jah Hero – 19.03.2016 Bremen

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Autor: Nils

Am Samstag den 19.03.2016 kamen rund 200 Gäste zusammen, um zu den Konzerten von Chuck Fenda und Jah Hero im Schuppen 2 zu feiern. Verzögerungen am  Eingang beeinträchtigten nicht die gute Laune der pünktlichen Besucher, die an diesem kalten Abend auf den Einlass warteten.

Zunächst heizten die Soundsystems Risin High, Roots Ashanti und TTen Teacha abwechselnd mit einem zweistündigen Warm-Up Programm aus aktuellen Reggae und Dancehall-Hits das Publikum auf.

Kurz vor Beginn der Konzerte gab es den Hinweis durch den Veranstalter, dass die Backing-Band Solid Vibrations Band abgesagt wurde und die Konzerte auf eine DJ-Show reduziert wurden. Für einige Gäste war dies sicherlich eine Enttäuschung, allerdings ließ sich der Großteil davon kaum beeindrucken.

Als Jah Hero gegen 01:00 die Bühne betrat, warteten alle Gäste schon gespannt auf den noch relativ unbekannten Künstler aus Berlin. Mit einer bunten Mischung aus Roots-Reggae und Dancehall  stellte Jah Hero an diesem Abend überwiegend Tracks aus seinem neuen Debut Solo Album Chants of Freedom vor, dass es nebenbei  an interessierte Gäste verschenkte. Mit Songs wie Ganja Fi Legal, Rise und Reggae Music, die auch auf seinem neuen Album enthalten sind, beeindruckte der in Gambia geborene Newcomer das Publikum mit seinen Gesangskünsten. Auf seinem Album sind neben seinen regulären neun Tracks noch weitere fünf Bonus Tracks, bestehend aus zwei Live-Band Recordings, einem Dub-Remix, einem Jungle-Remix sowie einem Acoustic Track. Wäre an diesem Abend seine reguläre Backing-Band, die Solid Vibrations Band, noch dabei gewesen hätte Jah Hero das Publikum bestimmt noch ein wenig mehr mitreißen können, nichtsdestotrotz lieferte er auch mit den von den Soundsystems eingespielten Riddims eine gelungene Show ab. Man darf also gespannt sein in Zukunft noch mehr von dem Solo Newcomer Jah Hero zu hören.

Chuck Fenda, der auch als The Living Fyah bekannt ist, lieferte insgesamt einen soliden Auftritt ab. Die angekündigte Band hätte seinen Auftritt möglicherweise noch dynamischer erscheinen lassen können und somit für noch mehr „Fyah“ sorgen können.

Ein Großteil des Publikums wartete auf die bekannten Hits wie Warning , All About The Weed, It Hard und Cry For My People, während die unbekannteren Songs eher geringeren Anklang fanden. Bei Warning gab das Publikum jedoch dem Künstler so einen starken Forward, dass Chuck Fenda den Heart and Soul Riddim gleich viermal anspielte. Anschließend an sein Konzert überließ Chuck Fenda die Bühne den Soundsystems für die Aftershow Party.

Highlight des Abends blieb überraschenderweise Jah Hero. Dies erfreut uns natürlich umso mehr und somit möchten wir Euch diesen Newcomer wärmstens ans Herz legen.

Weitere Infos zu Jah Hero sowie gratis Downloads gibt’s unter

http://jahhero.com/

Dank Manjago Vibrations könnt Ihr Euch das Konzert auch nochmal im Netz ansehen

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