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Interview mit Jessika vom Afdreiht un Buten

Hallo Jessika,
Moin Karsten,

Jessika, du gehörst ja zum Team des Afdreiht un Buten Festival, magst du uns verraten, was deine Aufgaben dort sind?

Mein Hauptaufgabenbereich beim Afdreiht un Buten Festival ist die Press/Media – Betreuung.
Das geht los bei unserer Webseite / Facebookseite, das Festival Fotografisch festhalten, Pressetexte schreiben, Betreuung der Pressvertreter und hört irgendwo beim Interview mit den Bands auf.

Wie ich erfahren habe, seid Ihr ein Verein und frage mich, wie viele Mitglieder ihr habt und ob alle dieselbe Stimme haben. Wie muss ich mir das vorstellen, wenn es z.B. um das Line Up geht. Wie schwer ist es bei so vielen Leuten, einen gemeinsamen Nenner zu finden? Werden alle Dinge gemeinsam beschlossen?

Wir haben mittlerweile um die 30 Mitglieder. Jeder entscheidet beim beitreten des Vereins selber wie sehr er sich einbringen möchte. Ein bis zwei mal im Monat setzen wir uns mit ca. 10 Leuten zusammen. Die Entscheidung des Line Up ist immer eine schwierige Sache, da jeder natürlich „seine“ Band einbringen möchte. Am Ende müssen wir aber bedenken ,dass es kein Festival für uns ist, sondern ein Festival für die Leute der Region. Deswegen versuchen wir auch alle Musik Richtungen und Geschmäcker abzudecken. Manchmal passiert es aber auch, dass wir wegen einer Band schon mal ein paar Stunden diskutieren, vor allem wenn es um den Headliner geht. Hauptanliegen besprechen wir alle zusammen, ansonsten ist jeder für seinen Bereich zuständig.

Was unterscheidet euer Festival von anderen?

Wenn ich an die großen Festivals denke – allein schon die Atmosphäre – das Amphitheater direkt am See. Das ganze Festival funktioniert nur mit freiwilligen Helfern. Wir versuchen ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Preis / Leistung zu finden. Es ist familiär und jeder kennt irgendwie jeden. Man kommt gerne vorbei um mit seinen Freunden ein Bier zu trinken und sich die Bands anzuschauen.

Als relativ junges Festival konntet ihre namenhafte Bands, wie Emil Bulls, Mr. Irisch Bastard, Itchy Poopzkid und Dritte Wahl verpflichten. Wie überzeugt man Plattenfirmen und Manager, dass ihr diese Bands bekommt?
Teilweise sind wir mit den Managern / Bookern aus langjähriger Zusammenarbeit (Booking für andere Shows, Fotografie) befreundet. Aber natürlich spielt auch der Geldfaktor eine große Rolle. Deswegen sind wir über jeden Sponsor dankbar – den dieses ermöglicht uns größere Bands zu buchen.

Einige Festivals verfallen alle 3 bis 4 Jahre in dasselbe Line Up bzw. die Rotation der gleichen Bands die dort auftreten ist kurzfristig. Wie wollt Ihr so etwas vermeiden? Oder gefällt euch der Gedanke von wider kehrenden Künstlern?
Wir alle sind in unserer Freizeit sehr aktiv was Festivals und Konzerte angeht, dort haben wir dann immer ein offenes Auge und Ohr für neues Bands. Wir versuchen den Leuten immer etwas Neues zu bieten.

Wo wollt Ihr in Zukunft hin, so in Richtung ROCK AM RING oder sagt ihr, eher etwas kleiner und familiärer?

Wir haben eine Kapazität von 2000 Leuten für das Amphitheater und diese möchten wir gerne erst einmal beibehalten. Der nächste Gedanke wäre ev. ein zwei Tages-Festival. So etwas muss sich langsam aufbauen und darf nicht überstürzt werden, denn wir wollen das es das Afdreiht un Buten in 4 Jahren auch noch gibt.

Danke für dieses kleine Interview und die letzten Worte gehören dir. Du darfst sagen, was immer du möchtest.

Danke an unsere Besucher, an die Crew und einfach an alle die diesen Tag ermöglichen. Stay Afdreiht!!!

http://www.afdreihtunbuten.de

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